Spendenaufruf

Liebe Gemeindemitglieder,

vor fünf Jahren wurden in einer unglaublich dreisten Aktion alle 38 Abendmahlskelche aus der Sakristei der Kreuzkirche gestohlen.

Diese Einzelkelche, in den 20iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Pfarrer Schäfer angeschafft und von ihm auch in intensiver und liebevoller Recherche entworfen, waren seit dieser Zeit für die Kreuzgemeinde wichtige und geschätzte Abendmahlsgeräte.

Groß war daher die Betroffenheit über den Verlust. Der Verlust des materiellen Wertes ist natürlich bitter, aber der Verlust des ideellen Wertes tut richtig weh. Ein Stück der Geschichte der Kreuzkirche ist durch diesen Diebstahl unwiederbringlich verloren gegangen.

(In der „Pfarrchronik und Kirchengeschichte der Ev. Kreuzgemeinde“, Band 1, ist auf den Seiten 157 – 159 sehr anschaulich nachzulesen, mit wie viel Liebe zum Detail Pfarrer Schäfer auf der Suche nach dem idealen Abendmahlskelch war.)

Seit nunmehr fünf Jahren werden als Übergangslösung beim Abendmahl Keramikbecher benutzt, die zwar zweckmäßig sind, aber einem Vergleich mit unseren alten Kelchen keineswegs standhalten können; und so besteht seitdem der Wunsch nach neuen, zum Altarraum passenden Kelchen.

Der Kirchenvorstand hat sich nun entschlossen, nach einem Entwurf der Firma „Hilgenfeld, Gold- und Silberschmiede“, neue Kelche anzuschaffen.

Es wird eine schlichte Kelchform sein, aus Messing, versilbert, der Form unseres Taufsteins nachempfunden. Jeder Kelch wird einzeln angefertigt; es sollen 36 Stück angefertigt werden.

Es gibt seit 5 Jahren ein Spendenkonto für neue Abendmahlskelche, das derzeit einen Stand von 3.250 € aufweist; aber das reicht noch nicht.

Daher wenden wir uns in diesem Gemeindebrief mit der Bitte an Sie, liebe Gemeindemitglieder, uns mit einer Spende bei der Anschaffung der neuen Abendmahlskelche zu unterstützen.

Eventuelle Spenden bitte auf das Konto der Kreuzgemeinde bei der Postbank Ffm. überweisen,

IBAN:    DE85 5001 0060 0046 5796 03
BIC:      PBNKDEFF

Vielen Dank!

Im Namen des Kirchenvorstandes: Marie-Luise Raab