Unser Pfarrer


Pfr_Hans_Hofmann_2013

Liebe Besucher der Homepage unserer Kreuzkirchengemeinde,

in einem kleinen Beitrag möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.

Nach meiner Wahl zum Pfarrer auf die Pfarrstelle der Kreuzgemeinde durch den Kirchenvorstand unserer Gemeinde, war mein offizieller Dienstbeginn am 1. Dezember 2003. Am 01. Februar 2004 hat mich unser Dekan, Herr Jürgen Moser, in einem festlichen Gottesdienst in mein Amt als Pfarrer unserer Gemeinde eingeführt.
Die Segnung stand auf meinen Wunsch unter der Zusage Jesu Christi, meinem Konfirmationsspruch:
„Jesus Christus spricht: In der Welt habt Ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh. 16, 31)
In diesem Christus-Wort finde ich die Zusage der befreienden Kraft des Evangeliums. Auch im Zweifeln, in der Anfechtung, im Leiden und Scheitern müssen wir keine Angst haben. Jesus hat diese irdische Welt überwunden und schenkt uns mit seinem für uns gegebenen Tod die Befreiung von unserer menschlichen Begrenztheit und Endlichkeit. Wir haben die Zusage, niemals aus Gottes Gnade und Liebe herauszufallen.
Das Vertrauen, derart von Gott getragen zu werden, gibt mir Schwung, Mut und Freude an meinem Wirken, das nicht von verbissenem Ernst und Ehrgeiz geprägt ist. Ich muss keine Siege erringen, die Jesus längst errungen und uns geschenkt hat. Wir dürfen das uns Mögliche tun voller Begeisterung und Leidenschaft, voll Optimismus und Leichtigkeit des Daseins.

Ein kleiner „Steckbrief“ von mir:
Ich bin am 30. Mai 1953 in Hamm, einem kleinen Ort am Rhein nahe Worms geboren. Meine Naturverbundenheit hat in meiner Kindheit auf dem Land ihre Ursprünge.
Damals konnte man noch im Rhein schwimmen und ich erinnere mich an schöne, lange Sommernachmittage, die wir am Rhein verbracht haben. Im Winter waren die Altrheinarme oftmals zugefroren und man konnte unter überhängenen Weidenzweigen kilometerlange Schlittschuhfahrten unternehmen.
Ich erinnere mich gerne an meine Kindheit und vermisse auch manchmal die Spaziergänge in meiner Heimatgegend und die weiten Horizonte.
Hier habe ich auch, begleitet von meiner Mutter und meinem Vater, meine ersten Schritte in den Glauben getan und die christliche Gemeinde kennengelernt. Gerne bin ich jeden Sonntag in den Kindergottesdienst gegangen, nachmittags dann mit meinem Vater auf den Sportplatz.
Nach dem Abitur am Altsprachlichen Gymnasium in Worms habe ich Evangelische Theologie in Mainz, Berlin und Marburg studiert und bin seit etwa 28 Jahren im Pfarrdienst unserer Landeskirche tätig.
Von Anfang an wollte ich Stadtpfarrer, nicht Dorfpfarrer, sein. Besonders in meinen Studienjahren in Berlin hatte ich das großstädtische Leben schätzen gelernt.
Preungesheim in seiner Mischung aus dörflicher Tradition und großstädtischer Anbindung bietet beide Lebenswelten in idealer Weise.
Seit fast 10 Jahren bin ich Pfarrer in der Kreuzgemeinde.
Die Kreuzgemeinde ist für mich meine Lebensgemeinde geworden, die Gemeinde, in der ich in Zusammenarbeit mit den Haupt- und Ehrenamtlichen, insbesondere auch dem Kirchenvorstand, immer wieder neue Impulse finde und sehr gerne und mit ganzem Engagement auch in Zukunft wirken möchte. Und dabei trägt mich die Zusage und die Verheißung unseres christlichen Glaubens.

Ich bin verheiratet. Meine Frau, Kirsten Wachholz, ist als Amtsleiterin des Versorgungsamtes in Darmstadt tätig. Meine Frau und meine beiden Töchter Anna (25) und Grete (23) sind meine „Lebensmenschen“.

Ich schätze den offenen Dialog (nicht das verbissene und dogmatische Streitgespräch), das Lernen von und mit meinen Mitmenschen, fühle mich dem Zeitgeist gegenüber in kritischer Aufgeschlossenheit.
Besonders schätze ich Verbindlichkeit und Konsequenz, Selbstverantwortlichkeit und Geduld und Humor.
Soweit es meine Zeit erlaubt, suche und finde ich über neuere Literatur und Filme immer wieder neue und interessante Zugänge zur Wirklichkeit.
Mit zu meinen hervorstechenden Eigenschaften gehören ehrliche Selbstoffenbarung, Partnerschaftlichkeit und respektvoller Umgang mit meinem Gegenüber.
Mein Lebensmotto? Es könnte mein Konfirmationsspruch sein oder die Worte, die ich meinen Töchtern als Taufspruch mit auf den Weg gegeben habe:
„Der Herr ist der Geist, wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“
„Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“

Es grüßt Sie ganz herzlich

Pfarrer Hans Hofmann