Das Erntedankfest

Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Unsere Dankbarkeit für den Ertrag in Landwirtschaft und Gärten vor Gott soll damit ausgedrückt werden. Zudem erinnert es auch an den engen Zusammenhang zwischen Mensch und Natur.

Erntedankfeste gab es schon vor dem Christentum. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Im Judentum gibt es zwei Erntedankfeste: das Fest für die ersten Früchte, die geerntet wurden, (Schawuot) und das Laubhüttenfest (Sukkot) am Ende der Lese.

Im Christentum ist das Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert belegt. Da die Ernte je nach Klimazone zu verschiedenen Zeiten eingebracht wird, gab es nie einen einheitlichen Termin. Der Grundgedanke von Erntedank: Der Mensch kann viel tun, damit seine Arbeit fruchtet. Aber er hat das Gelingen letztlich nicht in der Hand, darum der Dank an Gott als den Schöpfer aller Gaben.

Mit der Bitte des Vaterunsers „Unser tägliches Brot gib uns heute“ besinnen sich die Menschen darauf, dass es nicht selbstverständlich ist, genügend Essen zu haben. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden.

Der Altar in der Kirche ist meist festlich mit Obst, Gemüse und Getreide geschmückt. Auch der Altar in der Kreuzkirche soll zum Erntedankgottesdienst am 11. Oktober 2020 festlich geschmückt sein. So sind wir auch in diesem Jahr wieder dankbar für Gaben aus Feld und Garten für den Altar. Es ist Tradition, dass die Naturalien dem Haus Metanoia weitergegeben werden.

Sie können Ihre Spenden am Samstag, dem 10.10.2020, bis 14.00 Uhr am Kircheneingang hinter dem Alten Pfarrhaus (Weinstraße 27) ablegen. Sie werden dort eingesammelt. Nicht verderbliche Gaben können Sie gerne auch in unserem Gemeindebüro während der Öffnungszeiten abgeben. Dazu vereinbaren Sie bitte einen Termin im Gemeindebüro (Tel: 069- Tel: 95416920, Mail: kreuzgemeinde.ffm@t-online.de)

B. Krieg, Pfarrer

Ausbildung zum Lektor geht zu Ende

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leser und Leserinnen,

nun, da sich meine Ausbildung dem Ende zuneigt, wollte ich Ihnen kurz noch eine Zusammenfassung darüber geben.

Vorab möchte ich mich bei Ihnen als Gemeinde ganz herzlich bedanken für Ihre Unterstützung und Rückmeldungen! Sie haben mir viel geholfen.

Vielen Dank dafür!

Ebenfalls geht auch ein großes Dankschön an Ihren Pfarrer Benjamin Krieg, der sich die Zeit genommen hat und auch die Geduld aufgebracht hat, mich durch diese Zeit zu begleiten.

Herzlichen Dank dafür!

Im März 2019 kam die Interessenanfrage, vom Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt über das Ev. Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, zur Ausbildung zum Lektor in der Evangelischen Kirche. Die Ausbildung zum Lektor ist die erste Stufe der Ausbildung zum Prädikanten.

Als ich diese E-Mail von unserem ehemaligen Pfarrer Joachim Winkler bekam, musste ich nicht lange darüber nachdenken und gab ihm mein Interesse kund.

Die Ausbildung startete im Mai mit einem Kennenlerntreffen. Es stellte sich schnell heraus, dass die Gruppe von 20 Personen zwar sehr unterschiedlich war, aber dennoch gut harmonierte. Als Ausbildungsgemeinde wurde mir vom Dekanat die Kreuzgemeinde zugeteilt. Durch Herrn Pfarrer Krieg fand ich sehr schnell Zugang zu Ihrer Gemeinde.

Die Ausbildung ging nun über 10 Lehreinheiten. Leider wurden durch die Corona-Krise diese vor der vorletzten Einheit zwangsweise unterbrochen.

Zu den Einheiten gehörten im Einzelnen auch, Teile von Gottesdiensten und ebenfalls zwei komplette Gottesdienste zu halten. Herr Prodekan Kamlah nahm meinen zweiten kompletten Gottesdienst am 19.07.2020 ab, und die Ausbildung ist somit beendet.

Der Beauftragungsgottesdienst wird am Samstag, dem 24.10.2020, um 15:00 Uhr in der Pauluskirche in Darmstadt mit Pröpstin Held stattfinden. Zu diesem Gottesdienst möchte ich Sie als Gemeinde und auch den Kirchenvorstand herzlich einladen.

Mir hat die Arbeit hier in der Gemeinde sehr viel Spaß gemacht, und ich war immer dankbar für die Rückmeldungen. Ich würde mich freuen, wenn ich ab und an mal aushelfen könnte!

Ich wünsche der Kreuzgemeinde für den weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen!

M. Laupus

Segens-Station zur Einschulung an der Liesel-Oestreicher-Schule

Der Einschulungsgottesdienst in diesem Jahr konnte nicht in der Kreuzkirche gefeiert werden. Stattdesen gab es eine Segens-Station direkt an der Liesel-Oestreicher-Schule. Die Schülerinnen und Schüler, die ihre Einschulung feierten, konnten nach der offiziellen Begrüßung in der Schule an die Segens-Station kommen. Dort wurde ihnen ein Segen von Frau Barbara Kaltwasser-Flora, Gemeindereferentin der katholischen Gemeinde St. Franziskus – Kirchort St. Christophorus, und Pfarrer Benjamin Krieg zugesprochen. Viele Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Möglichkeit, an diesem besonderen Tag ein Segenswort zugesprochen zu bekommen.

Ein großer Dank gilt Frau Petra Nganso für die Organisation im Vorfeld!

B. Krieg, Pfarrer

Bittgottesdienst um Heilung

In den vergangene Jahren wurde ein Bittgottesdienst um Heilung gefeiert. Wesentliche Elemente in diesem Gottesdienst sind die Gemeinschaft und auch Nähe gewesen. Ein persönlich zugesprochenes Gebet um Heilung ist nur schwer vorstellbar, wenn Abstand eingehalten werden muss. Auch lebt dieser Gottesdienst davon, dass mehrere Personen mitwirken – auch bei einem Segenswort – und nebeneinander vor dem Altar stehen. Auch dies ist zur Zeit leider nicht möglich. Daher kann der Bittgottesdienst um Heilung dieses Jahr nicht wie geplant stattfinden.

Es wird jedoch möglich sein, Gebetsbitten mitzuteilen. Jede und jeder von uns kennt Menschen, die schwer krank sind. Mit unseren privaten Gebeten und mit allgemeinen Gebeten im Gottesdienst denken wir an sie. Aber es ist heilsam und ermutigend, in einem Gottesdienst für kranke Menschen namentlich zu beten. Diese Gebetsbitten werden im Gottesdienst am 25.10.2020 mit in die Gebete aufgenommen.

Ihre Gebetsbitten können Sie bis zum 23.10.2020 in den Briefkasten des Gemeindebüros, Weinstraße 37, einwerfen.

B. Krieg,. Pfarrer

UND WAS IST MIT DEM KINDERGOTTESDIENST ??

Wir sind froh und dankbar, dass wir wieder Gottesdienste in unserer Kreuzkirche feiern dürfen –mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.

Der Wiederbeginn von Kindergottesdiensten ist jedoch viel komplizierter:

Kinder müssten beim Ein- und Auszug in die und aus der Kirche Schutzmasken tragen und Abstand halten. Im Kindergarten zusammen die Themen zu bearbeiten, ist augenblicklich unmöglich. Den so beliebten Kirchenkaffee durchzuführen, ist nicht gestattet.

So sehr es uns schmerzt, den Kindergottesdienst weiterhin auszusetzen zu müssen, ist es angesichts der steigenden Infektionen zum Schutz aller notwendig.

Wir hoffen auf einen möglichen Neubeginn zum neuen Kirchenjahr am 1.Advent, können aber darüber erst „ad hoc“ entscheiden.

Augenblicklich bleiben uns lediglich die guten Wünsche und herzlichen Gebete für alle, die den Kindergottesdienst vermissen: 

BLEIBEN SIE / BLEIBT ALLE BEHÜTET!

Das Kindergottesdienst Team

Der Esel im Turm

Was macht der Esel da im Turmraum? Eine neue Deko für die Kreuzkirche? Ein Spielgerät für Kinder?

Seit einigen Monaten steht er da. Warum?

Im Familiengottesdienst am 15. März 2020 mit dem Thema „Einzug in Jerusalem“ sollte der Esel eingesetzt werden. Das KiTa-Team und Pfr. Krieg hatten alles vorbereitet: Sie hatten sich im Kindergarten zusammen mit den Kindern ausführlich mit dem Thema beschäftigt, vieles besprochen, vieles eingeübt. Alle, besonders die Kinder und die Familien, freuten sich auf diesen gemeinsamen Gottesdienst.

Und dann: Am 13. März 2020 werden bundesweit alle großen Veranstaltungen abgesagt, also auch unser geplanter Familiengottesdienst! Alle Familien wurden angerufen – k e i n   Familiengottesdienst, k e i n   Einzug in Jerusalem, k e i n   KirchKaffee nach dem Gottesdienst! Alle Familien müssen zuhause bleiben!

Die Gemeinde feiert im kleinen Kreis Gottesdienst, zum letzten Mal für viele Wochen.

Und da steht der Esel im Turmraum und wartet.

A. Gad