Ein besonderer Heiligabend in der Kreuzkirche

Eine feierliche Stimmung herrschte bei den gut gelaunten Besucherinnen und Besuchern des Familiengottesdienstes am Heiligabend in unserer Kreuzkirche, die wie immer sehr gut besucht war.

Das Krippenspiel wurde dieses Mal von dem diesjährigen Konfirmandenjahrgang einstudiert. Obwohl es ein paar Tage zuvor noch zu kurzfristigen Umbesetzungen bei den Rollen gab, war die Aufführung gut gelungen. Die Weihnachtsgeschichte wurde in
Reim-Form vorgetragen und war sehr abwechslungsreich gestaltet.

Auch die drei kleinsten Teilnehmer im Kindergartenalter, die als Stern und Schafe mitwirkten, waren schön anzuschauen und spielten Ihre Rollen bravourös.

Es war ein sehr kurzweiliger Gottesdienst, der allen Besuchern sehr gefallen hat. Ich finde es sehr schön und besonders, dass die Kofirmandinnen und Kofirmanden diesen Familiengottesdienst gestaltet haben, – zeigt es doch, dass die Jugend sich durchaus in der und für die Gemeinde engagieren möchte.

Ein weiterer besonderer Gottesdienst fand dann um 23 Uhr in der Kreuzkirche statt. Besonders, da die Christmette in dieser Form zum letzten Mal von unserem Pfarrer Hofmann geleitet wurde. Im nächsten Jahr wird er dann leider nicht mehr im aktiven Dienst tätig sein.

Eine heimelige Atmosphäre umgab die 70 Besucher beim Betreten der Kirche. Nur der schön geschmückte Weihnachtsbaum und einige Kerzen erleuchteten das ansonsten abgedunkelte Kirchenschiff. Bei dieser Atmosphäre kamen die Besucher zur Ruhe und konnten die eigentliche Bedeutung des Heiligen Abends in sich aufnehmen.

Die Christmette wird seit Jahren als eine Art meditativer Gottesdienst gestaltet, der dieses Mal das Thema hatte: „Mach es wie Gott und werde Mensch“. Das „Menschwerden“ ist ein langer Weg. Menschsein muss wachsen und reifen und ist ein Lernen an allen Tagen im Jahr, – nicht nur zu Weihnachten.
Du bist Mensch geworden, damit wir entdecken, welche andere bejahenswerte Welt möglich wäre, wenn wir das Beste von uns geben. Das von uns geben, was Du in uns hineingelegt hast.
Wenn wir uns an unsere Kindheit zurückerinnern, verbinden wir mit Weihnachten eine liebevolle Geborgenheit, ein Angenommensein des Gewollt- und Geliebtseins. Dieses Gefühl gilt es immer wieder zu entdecken und zu leben.

Das ist Weihnachten: Die Geburt der Liebe. Der Beginn einer neuen Zeit einer neuen Welt. Ein Neuanfang für unsere Menschenherzen und unsere Menschwerdung.

Dies gilt es täglich – im normalen Alltag – zu leben.

In der Weihnachtsbotschaft geht es darum, unsere Träume zu leben, Frieden und Versöhnung mit uns selbst und dem Nächsten zu finden, Vertrauen zu finden und zu geben, Solidarität und Zusammengehörigkeit zu leben.

Gottes Aussage „Ich liebe Dich, Mensch“ wurde symbolisch an die Gottesdienstbesucher in Form von entzündeten Kerzen weitergegeben, die diese mit nach Hause nehmen konnten.

Gott segne Dich!
Gott erfülle Dich mit dem Licht der Weihnacht,
dass Du das Strahlen in Dein Herz nimmst und es ausstrahlst, das Leuchten der Liebe, die andere Menschen erfasst.
Gott gieße seine Liebe in Dein Herz und mache es weit und offen für Dich selbst und für die Menschen,
die mit Dir auf dem Weg des Lebens sind.
Gott lasse Dich seine Liebe erfahren,
die uns so annimmt, wie wir sind,
die Liebe der Menschen,
die uns wachsen lässt
und die uns miteinander verbindet.
Gott begleite Dich mit der Botschaft der Weihnacht:
Gottes Liebe in der Krippe mache Dich menschlich
Und erfülle Dich mit Güte und Barmherzigkeit!
So segne Dich der dreieinige Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Text: Lutz Stefan Litzenbauer
Fotos: Diana Fischer

Sonderausstellung im Museum an der Kreuzkirche

Sonderausstellung „Preungesheim von 1866 bis 1918 – Im Dialog“

Das Museum an der Kreuzkirche möchte bei der Einrichtung seiner nächsten Sonderausstellung „Preungesheim von 1866 bis 1918“ die Besucherinnen und Besucher mit einbeziehen.

Ab dem 30. November 2017 wird diese Ausstellung nach und nach weiter ausgebaut.
Sie sind herzlich eingeladen, aktiv mitzuwirken: Sie können sich an einem Dialog beteiligen und mitbestimmen, welche weiteren Fragen in der Ausstellung behandelt werden. Was interessiert Sie besonders?

Wir interessieren uns dafür, was Sie noch von Ihren Großeltern und Urgroßeltern wissen!
Haben Sie noch alte Fotos, Zeugnisse, persönliche Gegenstände?
Möchten Sie gerne wissen, worum es sich bei Ihren Erinnerungsstücken handelt, wozu sie verwendet wurden?
Interessiert Sie Herkunft, vielleicht auch der Wert?

Das Museum an der Kreuzkirche hilft Ihnen weiter, und wir hoffen auf interessante und spannende Geschichten und Erinnerungsstücke aus Ihrer Familie.

Jeden Donnerstag ab 15.00 Uhr bieten wir Ihnen eine Beratung zu Ihren Erinnerungsstücken an, und wir interessieren uns für alles, was Sie uns erzählen können.

Die Ausstellung über die Zeit der preußischen Herrschaft bis zum Ende des 1. Weltkrieges soll bis Ostern 2018 im Museum an der Kreuzkirche gezeigt werden.

St. Döring, Kurator
A. Gad

Mini-Club in der Kreuzgemeinde

Die Kinder wachsen und kommen in den Kindergarten, einige auch schon in U 3 – Einrichtungen, so auch bei uns:

Mehrere Jahre lang hat Frau Tina Berrang den Mini-Club im Gemein- dehaus Alt Preungesheim geleitet.
Nun kommt auch der jüngere Sohn in den Kindergarten, so dass sich die Frage stellt:

Wer hat Zeit und Lust, weiterhin den Mini-Club zu leiten?

Wir sagen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Berrang!
Ihr und ihrer Familie wünschen wir alles Gute und Gottes Segen!

Einführungsgottesdienst der Konfis am 17.09.2017

„Meine Zeit steht in Deinen Händen“

Einen fröhlichen und erfrischenden Gottesdienst konnten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 17. September 2017 in unserer Kreuzkirche erleben.
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Prediger 3,1

An diesem Sonntag war es wieder an der Zeit, dass die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrganges 2017/2018 eingeführt wurden.
Die 20 Mädchen und Jungen aus der Kreuz- und Festeburggemeinde standen hierbei im Mittelpunkt – sie gestalteten den gesamten Gottesdienst selbst.

Bei der persönlichen Vorstellung konnte man die Nervosität der Jugendlichen noch ein wenig spüren. Dies legte sich jedoch schnell, und alle Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden sicherer in ihrem Auftreten. Als Gottesdienstteilnehmer konnte man erkennen, dass sich alle im Konfirmandenunterricht intensiv sowohl mit der Eingangsliturgie als auch mit dem Predigttext auseinandergesetzt haben.

Auch die Lieder waren genau auf das Thema des Gottesdienstes abgestimmt. Hier möchte ich anmerken, dass mir besonders die beiden Lieder, die die Konfirmanden/innen ausgesucht haben, sehr gefallen haben – zwei modern angehauchte Kirchenlieder.

Im Gottesdienst verbanden sich Tradition und „Moderne“. Die Jugendlichen haben es geschafft, die Bibel in unsere heutige Zeit zu übertragen.
Die Schriftlesung aus Prediger 3,1-15 sagt uns, dass es für jede Situation in unser aller Leben eine Zeit gibt, ob es nun eine gute oder vermeintlich schlechte Zeit ist.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden nahmen hierauf in ihrem Predigttext Bezug, der als Austausch von vier Jugendlichen aufgebaut war:

In den Ferien kann man tun, was man möchte; sei es im Stuhl liegen und die Sonne genießen oder auch aufstehen und sich mit Freunden treffen.

Was aber ist mit den Menschen, die es sich nicht aussuchen können (z. B. ältere oder kranke Menschen)? Oft verzweifeln diese und ergeben sich in ihr Schicksal: „Dann ist es eben so…“

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden verwiesen hierzu auf ein Gleichnis im Johannesevangelium 5, 1 – 15, in dem ein Kranker sich bei Jesus beklagt, dass er es aufgrund seiner Krankheit nie zu einer heilenden Quelle schafft, um wieder gesund zu werden. Allen guten Worten von Jesus widerspricht er mit einem „Ja, aber…“. Am Ende befiehlt ihm Jesus: „Steh auf, nimm Deine Matte und geh!“ – Und der Kranke ist geheilt.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben in dem Gottesdienst sehr schön herausgearbeitet, dass es wichtig ist, auf Gott zu vertrauen, aber auch auf sich selbst und nicht zu verzweifeln. Das bedeutet auch, eigene Entscheidungen zu treffen – wenn die Zeit dafür gekommen ist: „Alles hat seine Zeit.“

Wir dürfen selbstverständlich auch von Zeit zu Zeit düstere Gedanken haben und auch zweifeln oder Fehler begehen. Das gehört zu unserem menschlichen Leben. Aber mit Gottes Hilfe finden wir zurück auf einen positiven Weg:

„Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.“ Prediger 3,15

Für mich die zentrale Botschaft dieses Gottesdienstes:
Jeder Einzelne von uns kann zu jeder Zeit auf Gott vertrauen. Er unterstützt uns individuell und bleibt bei uns, – auch wenn wir zweifeln oder falsche Entscheidungen in unserem Leben treffen.

 

Gott sagt: „Du bist du“:
Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee und dass du atmest, kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie: Dass du lebst, war eines anderen Idee und dass du atmest, sein Geschenk an dich.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur, ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein ganz genialer noch dazu. Du bist du, das ist der Clou, – Ja, du bist du.

Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du und niemand lächelt so, wie du’s grad tust.
Vergiss nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du, und niemand hat je, was du weißt, gewusst.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur, ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein ganz genialer noch dazu. Du bist du, das ist der Clou, – Ja, du bist du.

Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt und solche Augen hast alleine du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld; denn du kannst leben. Niemand lebt wie du.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur, ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein ganz genialer noch dazu. Du bist du, das ist der Clou, – Ja, du bist du.

Liedtext: Jürgen Werth
Melodie: Paul Janz

 

Wie ich aus Gesprächen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden mitbekommen habe, wird dieses Lied sehr gerne im Konfirmandenunterricht gesungen.
Vielleicht haben wir Gemeindeglieder die Gelegenheit, dieses sehr schöne Lied nochmals in einem unserer Gottesdienste in der Kreuzkirche zu singen, so wie beim Einführungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden!

Dieser Gottesdienst hat mir sehr viel Freude gemacht.

Vielleicht kann dieser ein Anreiz sein, Gottesdienste solcher Art öfter stattfinden zu lassen.

An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich bei allen Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie bei Pfarrerin Weber und Pfarrer Hofmann für einen wundervollen Vormittag mit vielen neuen Impulsen, auch und gerade weil ich bereits 43 Jahre alt bin… Für mich persönlich ist die Jugend mit dem Alter ein Stück weit zusammengerückt!

Lutz-Stefan Litzenbauer

Putztag in der Kreuzgemeinde

„Wollten Sie schon immer Mal in großem Stil putzen?
Dann sind Sie bei uns richtig!“

Diesem Aufruf waren am 14. Oktober 15 Personen gefolgt, und so konnten wir uns in zwei Arbeitsgruppen aufteilen. Eine „Kirchengruppe“ vertrieb Staub, Schmutz und Spinnweben in unserem Kirchenraum, und eine „Gartengruppe“ rückte Unkraut und Wildwuchs im „Stillen Garten“ und Außenbereich zu Leibe.

Altersmäßig waren wir gut aufgestellt, von 3 1⁄2 bis 85 1⁄2 Jahren waren fast alle Altersstufen vertreten.

Von 9.00 – ca. 14.30 Uhr wurde fleißig gearbeitet. Bei strahlend sonnigem Herbstwetter hatten die „Außendienstler“ natürlich den schöneren Part gewählt. Bei unserem gemeinsamen Frühstück, spontan im „Stillen Garten“ hergerichtet, konnten jedoch dann alle die milde Herbstsonne genießen. Die warme Fleischwurst hat allen geschmeckt und als Highlight gab es zum Nachtisch frisch geerntete Feigen aus dem „Stillen Garten“.

Fazit unseres Putztages:

Es hat allen Spaß gemacht und wir sollten das öfter machen!

Ein herzliches Dankeschön an die Pfadfinder die zu viert super mitgeholfen haben, und stellvertretend für alle Helfer ein „Riesen Dankeschön“ an unsere jüngste Helferin, die kleine Helena, und an Herrn Nitzsche, der einen bewundernswerten „Senioreneinsatz“ gebracht hat.

Marie-Luise Raab

Wir haben es geschafft…..

Dank der vielen, vielen Spenden seitens vieler, vieler Gemeindemitglieder sind die neuen Abendmahlskelche nun gänzlich bezahlt!

Die letzte noch klaffende Lücke auf der Haushaltsstelle konnte durch einen Zuschuss aus dem Finanzausgleich des Stadtdekanats und durch eine Spende des Diakonievereins geschlossen werden.

An dieser Stelle nochmals ein riesengroßes

„Dankeschön“

an alle Spender und Spenderinnen!!!

Herzlich einladen möchten wir Sie nun zu unserem Abendmahlgottesdienst am 29. Oktober 2017 um 10.00 Uhr.

Herr Stadtdekan Dr. Achim Knecht ist unserer Einladung gefolgt und wird mit uns gemeinsam diesen Gottesdienst feiern.

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Zeit bei golden sonnigen Herbsttagen!

Marie-Luise Raab