Konfijahrgang 2020/2021-Mal etwas anders

Spaßig, aufregend, lehrreich, digital – So würden wir Konfirmanden unser Konfijahr beschreiben. „Digital“ ist vielleicht nicht das Adjektiv, das man bei einer Beschreibung der Konfirmation erwartet; allerdings war die letzte Zeit für uns alle eine neue Situation voller Veränderungen. Somit haben auch wir Konfis, wie die meisten anderen, einen großen Teil der Konfizeit digital verbracht. Das Sitzen vor dem Bildschirm hielt uns trotzdem nicht davon ab, der gewohnten Routine der Konfitreffen nachzugehen. Die uns schon als kleine „Tradition“ bekannte eins-bis-zehn-Runde wurde immer gehalten. Da hat jeder von uns erzählt, wie es ihm auf einer Skala von eins bis zehn (1-nicht gut, 10-großartig) geht. Danach haben wir gemeinsam über religiöse Themen gesprochen und an kleinen Projekten gearbeitet. Zum Beispiel haben wir gemeinsam zur Taufe recherchiert und die Ergebnisse auf einer digitalen Tafel zusammengetragen.

Ebenfalls gab es kleine Spiele, wie ein Quiz mit der App „Kahoot“, mit der wir Konfis freundschaftlich um den ersten Platz gerätselt haben. Oder haben wir mit dem Mentimeter zusammen digital Ideen gesammelt. Den digitalen Konfitreff haben wir gemeinsam mit Herrn Krieg, Frau Sohrmann und einem Segen beendet. Ein weiteres Highlight der Konfizeit, das Konfiwochenende, musste auch digital stattfinden. Dennoch gelang es, durch die Vorbereitung der Betreuer ein Gemeinschaftswochenende zu organisieren. Wir haben Disziplinen einer Challenge absolviert, Spiele gespielt und Spaß gehabt. Am zweiten Tag durften wir unseren eigenen Gottesdienst planen, wo wir sehr kreativ sein konnten und auch ein wenig Lampenfieber vor der Vorstellung hatten. Leider kam das soziale Miteinander und das Kennenlernen unserer lieben Mitkonfis durch Corona etwas zu kurz. Trotz allem haben wir auch durch den Konfigottesdienst Dinge für das Leben mitgenommen, wie zum Beispiel vor vielen Leuten zu reden und kirchliche Feste zu verstehen. Alles in allem haben wir wirklich viel gelernt und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.

Wir danken insbesondere dem Pfarrer Herrn Benjamin Krieg und der Pfarrerin Frau Meike Sohrmann für ihre Offenheit und Unterstützung, der Gemeindepädagogin Julie Noltenius und den Betreuern für all ihre Mühen und die schöne Konfizeit trotz der schwierigen Umstände!

von Sophia Dünnebeil, Sophia Busse, Theresa Schmitt