Taufen


Taufen in der Kreuzgemeinde

Wir freuen uns, wenn Sie sich entschließen, Ihr Kind taufen zu lassen oder wenn Sie selbst  die Taufe empfangen wollen.

Termine 2016:
Sonntag, 04.12. 2016 (2. Advent)

Auch im kommenden Jahr sollen Taufen wieder an festgelegten Taufsonntagen gefeiert werden.
Folgende feste Taufgottesdienste im Kalenderjahr 2017 wurden vom Kirchenvorstand festgelegt:

Sonntag, 05.02. 2017
Sonntag, 12.03. 2017
Sonntag, 23.04. 2017
Himmelfahrt, 25.05.2017
Sonntag, 09.07.2017
Sonntag, 13.08.2017
Sonntag, 08.10.2017
Sonntag, 12.11.2017
Sonntag, 03.12.2017

Andere Tauftermine sollen nur noch ausnahmsweise zugelassen werden.

Die Taufgottesdienste beginnen (in der Regel) zur gewohnten Gottesdienstzeit sonntags um 10.00 Uhr.

Es empfiehlt sich, zur Festlegung des Tauftermins und zur Absprache erster Vereinbarungen, die Taufe ca. zwei Monate vorher beim Gemeindebüro anzumelden. Pfr. Hofmann wird dann einen Termin zum Taufgespräch vereinbaren, bei dem alle Aspekte der Taufe und des Gottesdienstes besprochen werden können.



Einige Fragen und Antworten:

Was ist bei der Vorbereitung einer Taufe zu bedenken?

Etwa sechs bis vier Wochen vor der Taufe: Absprache des Tauftermins über das Gemeindebüro

Vereinbarung eines Termins für das Taufgespräch mit dem Pfarrer
Auswahl von ein bis zwei Taufpaten/innen

Benötigte Angaben bzw. Unterlagen:
Geburtsurkunde Ihres Kindes
Welcher Konfession gehören Sie an?
Kirchenzugehörigkeit der Paten/innen (Patenschein)
Allgemeine Informationen für Ihre weitere Zeitplanung:
Der Taufgottesdienst dauert ca. eine Stunde

Anschließend sollten Sie ca. 15 – 20 Minuten einplanen
für das Gratulieren und Fotografieren.


Themen für ein Taufgespräch mit dem Pfarrer

  • Ablauf der Taufe
  • Bedeutung und Aufgabe des Patenamtes
  • Bedeutung der christlichen Erziehung des Kindes
  • Weiterführende Angebote der Kirchengemeinde
  • Mitwirkung der Taufpaten/innen (bzw. weiterer Gäste)
  • Auswahl des Taufspruches
  • Weitere Gestaltungselemente (z.B. Taufkerze)
  • Filmen und Fotografieren in der Kirche
  • Blumenschmuck in der Kirche
  • Gebühren bzw. Kosten für die Taufe werden in unseren Gemeinde nicht erhoben.
  • Wir freuen uns jedoch über eine freiwillige Spende.

Als Eltern machen Sie sich Gedanken – Sollen wir unser Kind taufen lassen?

Wir laden Sie zur Taufe Ihres Kindes ein und möchten Ihnen eine Hilfe zur Entscheidung für die Kindertaufe geben:

Die Kindertaufe bringt zum Ausdruck, dass Gott Ihr Kind annimmt und sein Leben segnen und begleiten will, bevor das Kind selbst überhaupt etwas tun oder sagen kann.

Gottes Liebe steht am Anfang des Lebensweges, wir müssen sie uns nicht verdienen. So ist die Taufe eine sichtbare Zusage der Liebe Gottes.

Die Taufe im Namen Gottes verbindet sich oft mit dem Wunsch der Eltern, dass Gott ihr Kind schützen möchte. Sein Segen wird dem Kind durch ein Segenswort und Handauflegung zugesprochen. Dieser Zuspruch wird durch ein Kreuzzeichen bekräftigt.

Die Taufe ist auch ein Fest der Freude und der Dankbarkeit über die Geburt eines Kindes. Sie sieht in dem Kind ein Geschenk Gottes.
Mit der Taufe wird ein Kind in die Gemeinschaft der Christen/innen aufgenommen, die größer ist als der Familienkreis. Deshalb wird die Taufe bei uns im Sonntagsgottesdienst zusammen mit der Gemeinde gefeiert.

Die Taufe eines Kindes ist ein erster Schritt. Das kleine Kind soll auf den Weg gebracht werden, den christlichen Glauben kennenzulernen.
Daran wird sich später beispielsweise der Besuch eines kirchlichen Kindergartens, des Kindergottesdienstes, des Religionsunterrichtes anschließen. Aufgrund eigener Erfahrungen kann das heranwachsende Kind dann später selbst entscheiden, ob es die Konfirmation und die kirchliche Trauung will.

Die Taufe eines Jugendlichen oder Erwachsenen

Die Taufe ist ein einmaliges Ereignis im Leben eines Menschen.

Sie kann aber in jedem Lebensalter durchgeführt werden.

Denn: Manchmal entscheiden Eltern, ihr Kind nicht im frühen Kindesalter zur Taufe zu bringen. Es soll selbst die Taufe bewußt erleben oder es soll auf seinen eigenen Wunsch hin getauft werden, nachdem es den christlichen Glauben kennengelernt hat.

Oder: Erwachsene haben erfahren, dass das Vertrauen auf Gott das Leben bereichert, dass es befreiend, haltgebend, tröstend und sinngebend wirkt.

Immer mehr Erwachsene begehren die Taufe und sind berührt von der Kraft der christlichen Botschaft.

Wenn der Wunsch zur Taufe besteht, sollte man sich einfach mit dem Pfarramt oder dem Gemeindebüro in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen in einem persönlichen Gespräch mit dem Pfarrer klären.

Fragen zur Taufe

1. Müssen beide Eltern in der Kirche sein, wenn sie ihr Kind zur Taufe anmelden?
2. Kann ich mich auch als Erwachsener taufen lassen?
3. Wann sollte ein Kind getauft werden?
4. Kann man auch Pate werden, wenn man nicht der Kirche angehört?
5. Wie viele Paten braucht man?
6. Mein Kind ist 14 und wird im Rahmen des Konfirmandenunterrichts getauft. Braucht es da noch Paten?
7. Muss man einen Glaubenskurs machen, wenn man sich als Erwachsener taufen lassen will?
8. Ich bin als Kind im Ausland getauft worden und habe aber keine Unterlagen über die Taufe.
Muss ich mich noch einmal taufen lassen?

1. Müssen beide Eltern in der Kirche sein, wenn sie ihr Kind zur Taufe anmelden?

Nein. Es bleibt aber im Taufgespräch zu klären inwieweit Eltern und Kirche ihrer Verantwortung vor dem Kind in dieser Sache gerecht werden können. Das Kind braucht Hilfe, den christlichen Glauben kennenzulernen, damit es später nachvollziehen kann, was es an der Taufe hat.

2. Kann ich mich auch als Erwachsener taufen lassen?

Ja. Taufe ist das Sakrament, durch das ein Mensch sichtbar Kind Gottes und zugleich Glied einer Kirche wird. Wer also nicht getauft ist, aber der Kirche angehören will, der muss sich taufen lassen. Da ist es dann egal, wie alt jemand ist.

3. Wann sollte ein Kind getauft werden?

Die Antwort hierauf hängt vor allem von der Einstellung der Eltern ab. Es gibt kein „Gesetz“ eines bestimmten Zeitpunktes. Die meisten Kinder werden im alter zwischen 1/2 und 2 Jahren gefeiert.

4. Kann man auch Pate werden, wenn man nicht der Kirche angehört?

Nein – denn das Patenschaftsamt ist ein kirchliches Amt. Der Pate / die Patin ist ein Vertreter der Kirche und als solcher verspricht man, dass anvertraute Kind in Fragen des Lebens und Glaubens zu begleiten. Wer öffentlich bekennt, keiner Kirche anzugehören, aber gleichzeitig einem Kind vermitteln soll, dass es gut ist, dass es eine Kirche gibt, käme demnach in arge Bedrängnis.
Der immer einmal wieder geäußerte Wunsch der Eltern, jemand möge Pate werden, der aber kein Glied der Kirche ist, wird bei uns dadurch gelöst, dass wir ihn / sie als Freund der Familie (als Taufzeugen) mit in die Taufhandlung einbeziehen, aber kein Versprechen verlangen. Eine Nennung in den Taufunterlagen unterbleibt. Für manchen aber ist die Bitte nach Übernahme des Patenamtes auch Anlass, über den Widereintritt in die Kirche nachzudenken.

5. Wie viele Paten braucht man?

Üblich sind zwei pro Täufling. Aber, wie überall: Individuelle Regelungen sind möglich.

6. Mein Kind ist 14 und wird im Rahmen des Konfirmandenunterrichts getauft. Braucht es da noch Paten?

Nein. Mit 14 Jahren ist man in Deutschland religionsmündig. Die Taufe gilt als Erwachsenentaufe. Trotzdem kann es ein schönes Zeichen sein, wenn sich Menschen aus der Gemeinschaft der Kirche bereit erklären, den bzw. die neu Getaufte(n) auf den ersten Schritten des eigenen Glaubens individuell zu begleiten. Paten sind also möglich.

7. Muss man einen Glaubenskurs machen, wenn man sich als Erwachsener taufen lassen will?

Kommt darauf an wie groß das Wissen ist, das zum Taufwunsch führt. Wird im Gespräch mit dem jeweiligen Pastor/Pastorin geklärt.

8. Ich bin als Kind im Ausland getauft worden und habe aber keine Unterlagen über die Taufe.
Muss ich mich noch einmal taufen lassen?

Nein. Sie müssen uns versichern, dass Sie getauft sind. Diese Taufversicherung wir von uns anerkannt und sie können dann Mitglied der evangelischen Kirche werden.