Die Gruppe „Generation 50 +“ ist in die Jahre gekommen – Der Name wird geändert

Vor genau zehn Jahren wurde die Gruppe „Generation 50 +“ ins Leben gerufen, die sich regelmäßig am ersten Mittwoch im Monat im Gemeindehaus der Kreuzgemeinde, Jaspertstraße 61, trifft. Das Anliegen, sich nicht als Seniorenkreis zu verstehen, sondern sich an Menschen ab 50 Jahren zu richten, wie es Pfarrer Hofmann damals ausdrückte, an Menschen, die sich nicht alt fühlen und aktiv am Leben teilnehmen, ist, glaube ich, bisher aufgegangen. So wollen wir es auch weiter halten.

Interessante Themen wurden bisher bearbeitet. In der letzten Zeit haben wir uns u. a. mit Folgendem beschäftigt: „Was ist Heimat?“, wir haben das Thema „Zeit“ von verschiedenen Seiten beleuchtet, es wurde über die Jugendweihe und die Konfirmation Gesprächskreis_60Plusgesprochen, wir haben etwas von August Hermann Francke und den Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale gehört, haben den Mauerfall vor 25 Jahren und die Wiedervereinigung Deutsch­lands noch einmal Revue passieren lassen und haben ein adventliches Beisammensein mit Bildmeditation erleben dürfen. Aber auch das ein oder andere Quiz und Spiele hatten ihren Platz.

Bei allem kamen das Gespräch und der gesellige Charakter nie zu kurz.

Mittlerweile ist die Gruppe zu einer guten Gemeinschaft zusam­mengewachsen. Dennoch ist sie eine offene Gruppe geblieben: Immer wieder ist jemand Neues dazugestoßen, weil das Thema oder das Treffen an sich verlockte. Nicht alle sind geblieben. Auch mussten wir schon von einigen wegen Krankheit, Tod oder Wegzug Abschied nehmen.

Es ist natürlich festzustellen, dass der demographische Wandel auch bei uns abzulesen ist.

Wir alle sind älter geworden in diesen vergangenen 10 Jahren. So haben wir beschlossen, die Gruppe ab Januar „Gesprächskreis 60 +“ zu nennen, wenngleich auch Jüngere immer herzlich willkommen sind. Der Charakter der Nachmittage wird bleiben, und interessante Themen und Diskussionen stehen weiterhin auf dem Programm, nachdem wir Kaffee und Kuchen genießen durften. Im Übrigen kommen die Themen aus der Mitte der Gruppe, und wir gestalten den Nachmittag miteinander.

Text und Foto: Heidi Warnke