Die neue Gemeindepädagogin stellt sich vor

Hallo!

Mein Name ist Meike Behrens-Muth, und ich bin seit dem 01.02.2018 als Gemeindepädagogin in Teilzeit (50%) beim Ev. Regionalverband für den Planungsbezirk Ev. Bethaniengemeinde, Ev. Festeburggemeinde, Ev. Kreuzgemeinde und Ev. Michaelisgemeinde angestellt.

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und verbringe meine Freizeit gerne mit Lesen, Kochen und langen Spaziergängen. Aufgewachsen in Norddeutschland, Studium und erste Berufsjahre in Hessen, zurück in den Norden und dort etwa zehn Jahre als Kreisjugenddiakonin in der Oldenburgischen Kirche tätig. Nun zurück in Hessen und gespannt auf die neuen Herausforderungen in den unterschiedlichen Kirchengemeinden des Planungsbezirkes. Bewährtes bewahren und Neues ausprobieren – so möchte ich hier starten und komme gerne mit Euch und Ihnen ins Gespräch darüber, wie dies konkret aussehen könnte.

Bilder aus dem Gottesdienst mit Verabschiedung von
Hr. Reinschmidt

Fotos: Michael Geisel

Die Ausbildung geht weiter…

Liebe Gemeinde,

nach 6 Adventsmusiken in der Vorweihnachtszeit, tim-reinschmidt4 Sommerserenaden vor den Schulferien, drei musikalischen Matineen an Pfingsten, diversen musikalischen Abendgottesdiensten zu den Themen Passion, Taizé und Abendliedern im Frühjahr und im Herbst, einer gestalteten Vesper mit Psalmenvertonungen und einem festlichen Musikgottesdienst zum Jahr der Kirchenmusik 2012, etwa 250 geleiteten Chorproben und mindestens eben so vielen an der Orgel begleiteten Gottesdiensten in der Kreuzkirche möchte ich mich von Ihnen zum Ende des Jahres 2016 als Kirchenmusiker der Kreuzgemeinde in Preungesheim verabschieden.

Im Lauf des vergangenen Jahres konnte ich mein Studium des Lehramtes an Grundschulen an der Goethe-Universität und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt, das ich parallel zu meinem Kirchenmusikerdienst ausgeübt habe, erfolgreich abschließen und zum 1. November die zweite Ausbildungsphase als Referendar am Studienseminar in Offenbach und an der Adalbert-Stifter- Schule in Heusenstamm beginnen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen allen für ihr Vertrauen in meine Arbeit, für Ihr Interesse und Ihre Aufgeschlossenheit bei den Konzerten herzlich bedanken. Besonderer Dank gilt dem Kirchenvorstand und Herrn Pfarrer Hofmann für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, den Solisten, allen voran meiner Freundin Linda Sieber, die durch ihr Harfenspiel viele Konzerte musikalisch sehr bereichert hat und den Mitgliedern des Chores, die Woche für Woche bereit gewesen sind, mit mir neue kirchenmusikalische Programme einzustudieren. Auch wenn ich jetzt als Kirchenmusiker mein Amt niederlege, so freue ich mich sehr, durch die Gestaltung von Konzerten auch im nächsten Jahr mit Ihnen verbunden bleiben zu dürfen – dann aber als Gast.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Tim Oliver Reinschmidt

Abschied von einem Ehrenamt

Wir danken Frau Uta Kittel an dieser Stelle sehr herzlich für ihre langjährige Tätigkeit als Betreuerin unserer Kollekten-Kasse. Nachdem Frau Kittel, über viele Jahre als Gemeindesekretärin in der Kreuzgemeinde tätig, in den Ruhestand getreten war, hat sie all die Jahre mit großer Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit unsere Kollekten-Kasse betreut.

Das bedeutete, dass an jedem Montag die Kollekte vom vorangegangenen Sonntag nachgezählt und anschließend auf der Bank dem Verwendungszweck oder dem Kollekten-Sparbuch der Gemeinde zugeführt werden musste. Damit alles seine nachvollziehbare Richtigkeit hat, muss über jede Kollekte Buch geführt werden, und einmal im Jahr wird das Ganze dann einer Prüfung unterzogen.

Diese wichtige Tätigkeit vollzog Frau Kittel über viele Jahre, so ganz im Stillen. Bis montags der Bürobetrieb richtig losging, hatte sie schon alles erledigt und war bereits auf dem Weg zur Bank. Dies war eine große Entlastung für unseren normalen Bürobetrieb.

Inzwischen haben sich jedoch die Abrechnungsmodalitäten geändert; alles läuft zentral über den Gemeindehaushalt, und Frau Kittel ist nun praktisch „arbeitslos“ geworden, beziehungsweise, sie kann nun in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Nochmals herzlichen Dank, liebe Frau Kittel, für diesen so wichtigen Dienst! Wir wünschen Ihnen alles, alles Gute, begleitet von Gottes Segen!

Für den Kirchenvorstand der Kreuzgemeinde,
Marie-Luise Raab  

Hoffentlich „Auf Wiedersehen“!

deibertdamAls unsere Kinderfreizeit im Sommer zu Ende ging, fragten die Kinder ganz aufgeregt: „Wo fahren wir denn nächstes Jahr hin?“ Auf diese Frage hatte ich keine gute Antwort; denn da wusste ich gerade erst, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr im Planungsbezirk arbeiten würde.

Schon immer hatte ich viele verschiedene Interessen. Der gemeindebezogenen, kreativen und kommunikativen Seite meines Berufes konnte ich jetzt 28 Jahre lang mit viel Freude nachgehen. Und doch war da immer auch der Wunsch, mich in der Lehre und Wissenschaft auszuprobieren bzw. mich weiter zu entwickeln. Nach dem Flüggewerden meiner eigenen Kinder habe ich vor zweieinhalb Jahren ein Masterstudium „Soziale Arbeit und Bildung“ aufgenommen und habe nun ab dem 1. November 2016 die Möglichkeit, als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Evangelische Hochschule in Darmstadt zu gehen, bei der Ausbildung neuer Gemeindepädagogen und -pädagoginnen mitzuwirken und eine Dissertation zu verfassen.

Die Entscheidung zu gehen ist mir nicht leichtgefallen; denn ich habe sehr gern in Preungesheim, Berkersheim und am Frankfurter Berg gearbeitet und mich über das mir geschenkte Vertrauen immer sehr gefreut. Ich denke an schöne Gottesdienste, Ferienspiele, Freizeiten oder sonstige Veranstaltungen zurück, und viele, viele liebe kleine und große Menschen sind mir ans Herz gewachsen.

Weil ich diese Verbindungen nicht komplett kappen möchte, werde ich mich weiter ehrenamtlich in den Gemeinden engagieren. Angedacht ist die Fortführung der Familienfreizeit im Herbst sowie ein vierteljährliches Angebot für Familien mit Kindern bis 12 Jahren mit Familiengottesdienst, Essen und einer kreativen Aktion, einem Ausflug oder anderen gemeinsamen Aktivitäten, was zunächst an die Stelle von Mini-Gottesdienst, KiKiMo und SonntagsFamilien tritt, bis es eine/n neue/n KollegIn gibt.

Zur Planung dieses Angebotes sind alle Interessierten herzlich eingeladen (Kontakt: damdeibert@t-online.de). Ort und Beginn stehen momentan noch nicht fest, aber werden zu gegebener Zeit in den Gemeindebriefen und durch Aushänge veröffentlicht.

Auch in der Deutschförderung für Geflüchtete werde ich mich weiter engagieren, da dies das Thema meiner Masterarbeit ist, an der ich derzeit gerade schreibe.

Meine Verabschiedung wird am 19. November 2016 um 10 Uhr in einem Familiengottesdienst in der Kreuzkirche stattfinden. Eingeladen sind alle Großen und Kleinen, die sich angesprochen fühlen!

Und dann bleibt uns allen nur zu hoffen, dass es bald jemand anderen im Planungsbezirk gibt, der/die die Angebote „anders schön“ macht!

Gaby Deibert-Dam

Meine Zeit im Kirchenvorstand geht zu Ende

Am 1. September 2015 tritt der neugewählte Kirchenvorstand sein Amt an und wird am 6. September im Gottesdienst verpflichtet und eingeführt, und es werden die ausscheidenden Mitglieder verabschiedet. Zu den letzteren gehöre ich. Ich will nicht verhehlen, dass es mir nicht ganz leicht fällt, nicht mehr diesem Gremium anzugehören, aber aus Altersgründen habe ich nicht mehr kandidiert.

Wir – mein Mann und ich –, frisch in den Ruhestand versetzt, waren 2002 in den Frankfurter Bogen gezogen. In der für uns zuständigen Kreuzgemeinde herrschte nach kurzer Zeit Anfang 2003 Vakanz auf beiden Pfarrstellen. Damals gab es noch eineinhalb Pfarrstellen in unserer Gemeinde. Zur Vakanzvertretung wurde Herr Pfarrer Joachim Grein bestimmt

In die Zeit der Pfarrervakanz fiel auch am 27.4.2003 die Kirchenvorstandswahl, bei der ich das erste Mal kandidierte und auch gewählt wurde. Darüber war ich schon einigermaßen erstaunt, da mich doch in Preungesheim fast niemand kannte. Im September ging es an die Arbeit. Wir hatten uns gleich mit dem wichtigen Punkt der Pfarrstellenbesetzung zu beschäftigen. Pfarrer Hans Hofmann, der in der Zeit der Vakanz uns zu Vertretungsdiensten zur Verfügung stand, bewarb sich um die Stelle und wurde gewählt.

In den 12 Jahren – die zweite Amtsperiode begann 2009 – habe ich nicht nur all die Kirchenvorstandsmitglieder mit ihren je eigenen Gaben schätzen gelernt, sondern wir sind auch zu einer miteinander vertrauten Gemeinschaft zusammengewachsen. Als der Hausmeister und Küster Kohlheyer in Ruhestand ging, hatten wir Kirchenvorsteher z.B. auch den Küsterdienst zu übernehmen, da die Stelle gestrichen wurde. Auch habe ich mich gleich am Anfang der ersten Wahlperiode stark dafür eingesetzt, dass wir die Liturgie nach der Form der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernehmen und damit die ganz eigene Preungesheimer abgelöst würde. Die Ausgrabungs- und Bauarbeiten mit langen Besprechungen zu Konzept und Vorstellungen des zukünftigen Aussehens, bis hin zu der Neugestaltung des Altarraums in unserer historisch so interessanten Kirche haben uns viel Zeit und auch Emotionen abgefordert. Jetzt können wir uns an einer schönen Kirche erfreuen.

2007 eröffnete in Trägerschaft der Kreuzgemeinde die große Kindertagesstätte mit angeschlossener Schülerbetreuung im Apfelviertel. Als Mitglied des Kita-Ausschusses konnte ich eine bewundernswerte Entwicklung miterleben, qualitativ wie auch personell. Als Delegierte der Regionalversammlung habe ich regen Anteil nehmen dürfen an der Umstrukturierung der Frankfurter Kirche zum Stadtdekanat. Dies sind nur einige wenige Punkte, die einen Teil der zwei Legislaturperioden geprägt haben. Es gäbe noch ganz viel aufzuzählen.

So bleibt mir nur noch, dem neuen Kirchenvorstand eine kreative, reiche Zeit unter Gottes Segen zu wünschen. Mögen für unsere Gemeinde und unsere Kirche auch in der Zukunft gute Entscheidungen getroffen und allen die Kraft verliehen werden, ihre Aufgaben verantwortungsvoll und mit Freude zu erfüllen!

Für mich war es eine reich angefüllte Zeit, für die ich sehr dankbar bin.

Heidi Warnke