Pfarrer Hans Hofmann in den Ruhestand verabschiedet

In einem bewegenden Gottesdienst am 16.09.2018 verabschiedete sich unser Gemeindepfarrer Hans Hofmann in den Ruhestand.

Zu Beginn zogen Pfarrer Hans Hofmann
gemeinsam mit dem Kirchenvorstand und Pfarrerin Helga Weber, gefolgt von Propst
Oliver Albrecht, in die Kreuzkirche ein. Den gut besuchten Gottesdienst
leiteten Pfarrer Hofmann und Pfarrerin Weber. Musikalisch bereicherten die
Feier Klaus Bauermann an der Orgel, der Ökumenische Bläserkreis von Festeburg-
und St. Christophorusgemeinde und der Chor der Ev. Kreuzgemeinde.

Nach der Eingangsliturgie und der
Schriftlesung (Johannes 11, Auferweckung
des Lazarus
) hielt Pfarrer Hofmann die Predigt. Darin äußerte er sich auch
persönlich: Die 15-jährige Dienstzeit in der Kreuzgemeinde habe ihn geprägt und
auch verändert. Nach einem einschneidenden persönlichen Schicksalsschlag kurz
nach Beginn seines Dienstes hätten ihn sein Glaube, seine Frau, Familie und der
Beistand der Gemeinde gestützt. Dafür bedankte er sich ausdrücklich. Die
Kreuzgemeinde sei ihm sehr ans Herz gewachsen. In der Predigt betonte er die
Auferstehungshoffnung als Mittelpunkt des Glaubens.

In der anschließenden
Entpflichtung sprach Propst Oliver Albrecht den Dank der Kirchenleitung der
EKHN für die geleisteten Dienste von Pfarrer Hofmann aus. Sein Ruhestand
beginne mit Wirkung zum 01.10.2018. Er riet Pfarrer Hofmann dazu, sich nicht
gleich in neue Projekte zu stürzen, sondern zunächst einmal auch die Befreiung
von den Dienstpflichten zu genießen. Dann segneten Propst Albrecht, Pfarrerin
Weber und Kirsten Wachholz Herrn Pfarrer Hofmann. An dieser für viele wohl
emotionalsten Stelle des Gottesdienstes stimmte der Gemeindechor das Lied „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“
an; viele Gottesdienstbesucher waren sichtlich gerührt.

Anschließend trugen Pfarrer Phil
Schmidt und Kirchenvorsteher Fürbitten vor, die neben Segenswünschen für unseren
aus dem Amt scheidenden Pfarrer auch die Bewältigung noch unerledigter
Herausforderungen ansprachen, denen sich die Kirchengemeinde zu stellen habe.

In den Abkündigungen gab der
Kirchenvorstand der Gemeinde bekannt, Herrn Benjamin Krieg zum neuen Gemeindepfarrer
gewählt zu haben.

Nach dem Segen und dem
Orgelnachspiel folgten Grußworte durch Prodekan Holger Kamlah, Pfarrer Dr. Eberhard
Martin Pausch, Pfarrerin Helga Weber und die stellvertretende Vorsitzende des
Kirchenvorstandes Marie-Luise Raab.

Dekan Kamlah dankte Pfarrer
Hofmann namens des Stadtdekanats für den geleisteten Dienst, insbesondere für
die seelsorgerische Tätigkeit, auf die Pfarrer Hofmann einen Schwerpunkt gelegt
habe. Er erinnerte sich an die Aussage von Pfarrer Hofmann, wäre die
Kreuzgemeinde doch seine erste und nicht erst die letzte Gemeinde in seiner
Dienstzeit gewesen.

Pfarrer Dr. Pausch betonte in
seinem Grußwort, anders als bei Pfarrer Hofmann sei die Kreuzgemeinde nicht
seine letzte, sondern seine erste „große Liebe“ gewesen.

Pfarrerin Weber dankte für die
Festeburggemeinde ihrem aus dem Amt scheidenden Kollegen Pfarrer Hofmann für
die gute und konstruktive Zusammenarbeit in einer Zeit, in der das Zusammenwirken
von Kreuz- und Festeburggemeinde zunehmend an Bedeutung gewinne.

Frau Raab erinnerte in ihrem
Grußwort an drei bleibende Errungenschaften aus der Dienstzeit von Pfarrer
Hofmann: die Restaurierung des Ostteils der Kreuzkirche mit den wertvollen
Wandbildern und dem Turm-Raum, die gelungene Neugestaltung des Altarraums und das
Museum an der Kreuzkirche, das die
Geschichte der Kreuzgemeinde und Preungesheims auf anschauliche Weise darstelle.
Stellvertretend für den Kirchenvorstand dankte sie Pfarrer Hofmann, 15 Jahre lang
unser Gemeindepfarrer gewesen zu sein. Sie wünschte ihm, der seinen „grünen
Daumen“ entdeckt habe, in seinem Ruhestand Muße für sein neues Hobby.

Als Ausdruck des Dankes trugen
Kirchenvorstand und Chor ein umgedichtetes Lied auf die Melodie des irischen Segensliedes
„Möge die Straße uns zusammenführen“
vor. Pfarrer Schmidt begleitete auf der Gitarre. Die 1. Strophe lautet: „Lieber Hans Hofmann, wir sagen „Danke“ /
für die fünfzehn Jahr‘ in diesem Haus, / Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, /
viele ging‘n gesegnet hier hinaus. / Und in allen Gottesdiensten / wurde Gottes
Wort uns nah gebracht, / stets war es eine „Frohe Botschaft“, / viel gesungen
ward, und auch gelacht.“

Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer
Hofmann und lud alle Anwesenden zur Abschiedsfeier und zum Gemeindefest ein.

Karsten Kujath

Die neue Gemeindepädagogin stellt sich vor

Hallo!

Mein Name ist Meike Behrens-Muth, und ich bin seit dem 01.02.2018 als Gemeindepädagogin in Teilzeit (50%) beim Ev. Regionalverband für den Planungsbezirk Ev. Bethaniengemeinde, Ev. Festeburggemeinde, Ev. Kreuzgemeinde und Ev. Michaelisgemeinde angestellt.

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und verbringe meine Freizeit gerne mit Lesen, Kochen und langen Spaziergängen. Aufgewachsen in Norddeutschland, Studium und erste Berufsjahre in Hessen, zurück in den Norden und dort etwa zehn Jahre als Kreisjugenddiakonin in der Oldenburgischen Kirche tätig. Nun zurück in Hessen und gespannt auf die neuen Herausforderungen in den unterschiedlichen Kirchengemeinden des Planungsbezirkes. Bewährtes bewahren und Neues ausprobieren – so möchte ich hier starten und komme gerne mit Euch und Ihnen ins Gespräch darüber, wie dies konkret aussehen könnte.

Bilder aus dem Gottesdienst mit Verabschiedung von
Hr. Reinschmidt

Fotos: Michael Geisel

Die Ausbildung geht weiter…

Liebe Gemeinde,

nach 6 Adventsmusiken in der Vorweihnachtszeit, tim-reinschmidt4 Sommerserenaden vor den Schulferien, drei musikalischen Matineen an Pfingsten, diversen musikalischen Abendgottesdiensten zu den Themen Passion, Taizé und Abendliedern im Frühjahr und im Herbst, einer gestalteten Vesper mit Psalmenvertonungen und einem festlichen Musikgottesdienst zum Jahr der Kirchenmusik 2012, etwa 250 geleiteten Chorproben und mindestens eben so vielen an der Orgel begleiteten Gottesdiensten in der Kreuzkirche möchte ich mich von Ihnen zum Ende des Jahres 2016 als Kirchenmusiker der Kreuzgemeinde in Preungesheim verabschieden.

Im Lauf des vergangenen Jahres konnte ich mein Studium des Lehramtes an Grundschulen an der Goethe-Universität und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt, das ich parallel zu meinem Kirchenmusikerdienst ausgeübt habe, erfolgreich abschließen und zum 1. November die zweite Ausbildungsphase als Referendar am Studienseminar in Offenbach und an der Adalbert-Stifter- Schule in Heusenstamm beginnen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen allen für ihr Vertrauen in meine Arbeit, für Ihr Interesse und Ihre Aufgeschlossenheit bei den Konzerten herzlich bedanken. Besonderer Dank gilt dem Kirchenvorstand und Herrn Pfarrer Hofmann für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, den Solisten, allen voran meiner Freundin Linda Sieber, die durch ihr Harfenspiel viele Konzerte musikalisch sehr bereichert hat und den Mitgliedern des Chores, die Woche für Woche bereit gewesen sind, mit mir neue kirchenmusikalische Programme einzustudieren. Auch wenn ich jetzt als Kirchenmusiker mein Amt niederlege, so freue ich mich sehr, durch die Gestaltung von Konzerten auch im nächsten Jahr mit Ihnen verbunden bleiben zu dürfen – dann aber als Gast.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Tim Oliver Reinschmidt

Abschied von einem Ehrenamt

Wir danken Frau Uta Kittel an dieser Stelle sehr herzlich für ihre langjährige Tätigkeit als Betreuerin unserer Kollekten-Kasse. Nachdem Frau Kittel, über viele Jahre als Gemeindesekretärin in der Kreuzgemeinde tätig, in den Ruhestand getreten war, hat sie all die Jahre mit großer Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit unsere Kollekten-Kasse betreut.

Das bedeutete, dass an jedem Montag die Kollekte vom vorangegangenen Sonntag nachgezählt und anschließend auf der Bank dem Verwendungszweck oder dem Kollekten-Sparbuch der Gemeinde zugeführt werden musste. Damit alles seine nachvollziehbare Richtigkeit hat, muss über jede Kollekte Buch geführt werden, und einmal im Jahr wird das Ganze dann einer Prüfung unterzogen.

Diese wichtige Tätigkeit vollzog Frau Kittel über viele Jahre, so ganz im Stillen. Bis montags der Bürobetrieb richtig losging, hatte sie schon alles erledigt und war bereits auf dem Weg zur Bank. Dies war eine große Entlastung für unseren normalen Bürobetrieb.

Inzwischen haben sich jedoch die Abrechnungsmodalitäten geändert; alles läuft zentral über den Gemeindehaushalt, und Frau Kittel ist nun praktisch „arbeitslos“ geworden, beziehungsweise, sie kann nun in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Nochmals herzlichen Dank, liebe Frau Kittel, für diesen so wichtigen Dienst! Wir wünschen Ihnen alles, alles Gute, begleitet von Gottes Segen!

Für den Kirchenvorstand der Kreuzgemeinde,
Marie-Luise Raab  

Hoffentlich „Auf Wiedersehen“!

deibertdamAls unsere Kinderfreizeit im Sommer zu Ende ging, fragten die Kinder ganz aufgeregt: „Wo fahren wir denn nächstes Jahr hin?“ Auf diese Frage hatte ich keine gute Antwort; denn da wusste ich gerade erst, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr im Planungsbezirk arbeiten würde.

Schon immer hatte ich viele verschiedene Interessen. Der gemeindebezogenen, kreativen und kommunikativen Seite meines Berufes konnte ich jetzt 28 Jahre lang mit viel Freude nachgehen. Und doch war da immer auch der Wunsch, mich in der Lehre und Wissenschaft auszuprobieren bzw. mich weiter zu entwickeln. Nach dem Flüggewerden meiner eigenen Kinder habe ich vor zweieinhalb Jahren ein Masterstudium „Soziale Arbeit und Bildung“ aufgenommen und habe nun ab dem 1. November 2016 die Möglichkeit, als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Evangelische Hochschule in Darmstadt zu gehen, bei der Ausbildung neuer Gemeindepädagogen und -pädagoginnen mitzuwirken und eine Dissertation zu verfassen.

Die Entscheidung zu gehen ist mir nicht leichtgefallen; denn ich habe sehr gern in Preungesheim, Berkersheim und am Frankfurter Berg gearbeitet und mich über das mir geschenkte Vertrauen immer sehr gefreut. Ich denke an schöne Gottesdienste, Ferienspiele, Freizeiten oder sonstige Veranstaltungen zurück, und viele, viele liebe kleine und große Menschen sind mir ans Herz gewachsen.

Weil ich diese Verbindungen nicht komplett kappen möchte, werde ich mich weiter ehrenamtlich in den Gemeinden engagieren. Angedacht ist die Fortführung der Familienfreizeit im Herbst sowie ein vierteljährliches Angebot für Familien mit Kindern bis 12 Jahren mit Familiengottesdienst, Essen und einer kreativen Aktion, einem Ausflug oder anderen gemeinsamen Aktivitäten, was zunächst an die Stelle von Mini-Gottesdienst, KiKiMo und SonntagsFamilien tritt, bis es eine/n neue/n KollegIn gibt.

Zur Planung dieses Angebotes sind alle Interessierten herzlich eingeladen (Kontakt: damdeibert@t-online.de). Ort und Beginn stehen momentan noch nicht fest, aber werden zu gegebener Zeit in den Gemeindebriefen und durch Aushänge veröffentlicht.

Auch in der Deutschförderung für Geflüchtete werde ich mich weiter engagieren, da dies das Thema meiner Masterarbeit ist, an der ich derzeit gerade schreibe.

Meine Verabschiedung wird am 19. November 2016 um 10 Uhr in einem Familiengottesdienst in der Kreuzkirche stattfinden. Eingeladen sind alle Großen und Kleinen, die sich angesprochen fühlen!

Und dann bleibt uns allen nur zu hoffen, dass es bald jemand anderen im Planungsbezirk gibt, der/die die Angebote „anders schön“ macht!

Gaby Deibert-Dam