Ehrenamtliche für Deutschunterricht, Hausaufgabenbetreuung und als Patinnen und Paten gesucht

Im Februar 2019 eröffnet die neue Unterkunft Sportfeld Edwards in Frankfurt-Berkersheim in Trägerschaft der Diakonie Frankfurt. Der Zugang ist über die August-Schanz-Straße. Rund 170 Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern ziehen in die Wohneinheiten ein, Familien und Alleinstehende.
Um die Bewohnerinnen und Bewohner zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, sich in der neuen Umgebung besser zurechtzufinden, suchen wir noch freiwillig Engagierte für unterschiedliche Tätigkeitsfelder:

·         Deutschunterricht für Erwachsene;

·         Hausaufgabenbetreuung für Kinder;

·         Patenschaften.

Die genauen Einsatzzeiten können individuell festgelegt werden. Idealerweise haben Sie 2-4 Stunden wöchentlich Zeit.
Gerne können Sie auch eigene Ideen einbringen.

Wir bieten:

·         Begleitung durch die Ehrenamtskoordination;

·         Möglichkeit der Teilnahme an Austauschtreffen und Fortbildungsveranstaltungen;

·         Aufnahme in ein engagiertes Team.

Räumlichkeiten stehen vor Ort zur Verfügung.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei

Sabine Kalinock
Arbeitsbereich Flucht und Integration
Diakonisches Werk Frankfurt und Offenbach am Main

Fon   +49 69 2475149-3003   
Mobil +49 151 65 92 84 39
Mail  sabine.kalinock@diakonischeswerk-frankfurt.de

Einladung zum Kunstgottesdienst

Wir laden herzlich zu einem Kunstgottesdienst am 24. März 2019
um 10.00 Uhr in die Ev. Festeburgkirche ein.

Pfr. David Schnell wird ihn zu dem Künstler Tizian gestalten.


Desgleichen wird am Samstag, dem 30. März 2019, um 11.00 Uhr
zu einer Führung durch die Tizian-Ausstellung eingeladen.

Bitte melden Sie sich zur Führung unter buero@festeburggemeinde bis zum 26. März an.
Die Teilnehmer/innenzahl ist auf 25 Personen beschränkt.
Bitte seien Sie am 30.3. bis um 10.45 Uhr im Foyer des Städelmuseums.

Einladung zu den Jubiläumskonfirmationen der Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation im Jahr 2019

In diesem Jahr wird die Jubiläumskonfirmation der Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation am
Sonntag, dem 05. Mai 2019, in einem festlichen Abendmahlsgottesdienst (Beginn: 10.00 Uhr in der Kreuzkirche) gefeiert.

Dazu sind alle Konfirmandinnen und Konfirmanden der Jahrgänge 1949, 1959 und 1969 eingeladen.
Sie können sich persönlich im Gemeindebüro zur Teilnahme anmelden.
Es ist schwierig, nach so langer Zeit die heutigen Anschriften festzustellen. Deshalb wird die Einladung nicht alle erreichen. Wir sind deshalb auf Ihre Mithilfe angewiesen und wären dankbar, wenn Sie uns die neuen Anschriften ehemaliger Mitkonfirmandinnen und Mitkonfirmanden nennen würden!


Weltgebetstag Freitag 1. März 2019

Unsere Gemeinde sucht eine Kontaktperson, die sich, in ökumenischer Zusammenarbeit mit denNachbargemeinden, für die Vorbereitung und Durchführung des Weltgebetstages der Frauen interessiert.
Die Vorbereitungen für den nächsten Weltgebetstag am 01.03. 2019 werden ab Januar 2019 stattfinden.


Der Kirchenvorstand

Die neue „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ (Perikopenrevision)

Am 1. Advent tritt in dergesamten Evangelischen Kirche in Deutschland die neue „Ordnunggottesdienstlicher Texte und Lieder“ in Kraft. Eine mehrjährige Revision der bisherigen Ordnung ist vorausgegangen. Eine solche Ordnung regelt, welcher biblische Text oder welche biblischen Texte in den Gottesdiensten als Schriftlesungen vorgetragen werden und zu welchem Text gepredigt wird. Außerdementhält die Ordnung die Gebetspsalmen für die Gemeinde, die Sprüche der Wochebzw. des Tages und die Halleluja-Verse. Und, nicht zu vergessen, Angaben zu den Liedern, die mit bestimmten Sonntagen bzw. Festtagen verbunden sind.

Die bisher geltende Ordnung stammt von 1978, steht aber in einer Tradition, die weit vor die Reformationszeit in das frühe Mittelalter zurückreicht. Nach dieser Traditionist ein festgelegter Abschnitt aus den Evangelien der wichtigste Text in einem Sonn- und Festtagsgottesdienst. Das Evangelium gibt das Leitmotiv vor, das demSonn- oder Festtag sein Gepräge gibt. Danach richtet sich grundsätzlich auch die Epistel, eine Lesung aus den Briefen des Neuen Testaments (einschließlichder Apostelgeschichte und der Offenbarung an Johannes), und die alttestamentliche Schriftlesung. Zu diesen drei Lesungstexten treten jeweils drei weitere Predigttexte. Während die Lesungen an ihrem jeweiligen Sonn- oderFesttag Jahr für Jahr dran sind, verteilen sich die insgesamt sechs Predigttexte auf sechs Jahrgänge, so dass an einem bestimmten Sonntag erst im siebenten Jahre wieder über denselben Text gepredigt wird.

Dieses etwas kompliziertwirkende System hat sich grundsätzlich sehr bewährt. Die neue Ordnung übernimmtes mit einer spürbaren Änderung: In den Predigtjahrgängen wechseln sich nun vonWoche zu Woche Texte aus dem Alten Testament, den Briefen und den Evangelienab. Diese Erleichterung für Predigende und Hörende wurde möglich durch die Verdoppelung der alttestamentlichen Texte. Evangelien-, Epistel- und AT-Textemachen jetzt jeweils ein Drittel aus. Vor allem der christlich-jüdische Dialoghat zu einer neuen Hochschätzung des Alten Testaments in allen seinen Teilengeführt. Aber natürlich gibt es auch weitere Änderungen: mehr Texte, in denen Frauen vorkommen; mehr Texte mit Bezug zu heutigen Lebensfragen; mehr Texte mitResonanzen in Kunst und Kultur. Die Gebetspsalmen für die gottesdienstliche Gemeinde sind durchgesehen und z.T. neu bestimmt und zugeschnitten worden. Und jeder Sonn- oder Festtag hat nun zwei Lieder der Woche bzw. des Tages, daruntersehr viel mehr neue Lieder als bisher.

Im Kirchenjahr endet künftig die Weihnachtszeit stabil mit der Woche, in die der 2. Februar („Lichtmess“) fällt. Unter die „Weiteren Feste und Gedenktage“ sind einige Tage neuaufgenommen worden, z.B. der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) und der Tag des Gedenkens an dieNovemberpogrome (9. November), aber auch der Martinstag (11. November) und der Nikolaustag (6. Dezember).

Nähere Informationen finden Sie unter www.kirchenjahr-evangelisch.de

Pfarrer Hans Hofmann in den Ruhestand verabschiedet

In einem bewegenden Gottesdienst am 16.09.2018 verabschiedete sich unser Gemeindepfarrer Hans Hofmann in den Ruhestand.

Zu Beginn zogen Pfarrer Hans Hofmann gemeinsam mit dem Kirchenvorstand und Pfarrerin Helga Weber, gefolgt von Propst Oliver Albrecht, in die Kreuzkirche ein. Den gut besuchten Gottesdienst leiteten Pfarrer Hofmann und Pfarrerin Weber. Musikalisch bereicherten die Feier Klaus Bauermann an der Orgel, der Ökumenische Bläserkreis von Festeburg- und St. Christophorusgemeinde und der Chor der Ev. Kreuzgemeinde.

Nach der Eingangsliturgie und der Schriftlesung (Johannes 11, Auferweckung des Lazarus) hielt Pfarrer Hofmann die Predigt. Darin äußerte er sich auch persönlich: Die 15-jährige Dienstzeit in der Kreuzgemeinde habe ihn geprägt und auch verändert. Nach einem einschneidenden persönlichen Schicksalsschlag kurz nach Beginn seines Dienstes hätten ihn sein Glaube, seine Frau, Familie und der Beistand der Gemeinde gestützt. Dafür bedankte er sich ausdrücklich. Die Kreuzgemeinde sei ihm sehr ans Herz gewachsen. In der Predigt betonte er die Auferstehungshoffnung als Mittelpunkt des Glaubens.

In der anschließenden Entpflichtung sprach Propst Oliver Albrecht den Dank der Kirchenleitung der EKHN für die geleisteten Dienste von Pfarrer Hofmann aus. Sein Ruhestand beginne mit Wirkung zum 01.10.2018. Er riet Pfarrer Hofmann dazu, sich nicht gleich in neue Projekte zu stürzen, sondern zunächst einmal auch die Befreiung von den Dienstpflichten zu genießen. Dann segneten Propst Albrecht, Pfarrerin Weber und Kirsten Wachholz Herrn Pfarrer Hofmann. An dieser für viele wohl emotionalsten Stelle des Gottesdienstes stimmte der Gemeindechor das Lied „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ an; viele Gottesdienstbesucher waren sichtlich gerührt.

Anschließend trugen Pfarrer Phil Schmidt und Kirchenvorsteher Fürbitten vor, die neben Segenswünschen für unseren aus dem Amt scheidenden Pfarrer auch die Bewältigung noch unerledigter Herausforderungen ansprachen, denen sich die Kirchengemeinde zu stellen habe.

In den Abkündigungen gab der Kirchenvorstand der Gemeinde bekannt, Herrn Benjamin Krieg zum neuen Gemeindepfarrer gewählt zu haben.

Nach dem Segen und dem Orgelnachspiel folgten Grußworte durch Prodekan Holger Kamlah, Pfarrer Dr. Eberhard Martin Pausch, Pfarrerin Helga Weber und die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes Marie-Luise Raab.

Dekan Kamlah dankte Pfarrer Hofmann namens des Stadtdekanats für den geleisteten Dienst, insbesondere für die seelsorgerische Tätigkeit, auf die Pfarrer Hofmann einen Schwerpunkt gelegt habe. Er erinnerte sich an die Aussage von Pfarrer Hofmann, wäre die Kreuzgemeinde doch seine erste und nicht erst die letzte Gemeinde in seiner Dienstzeit gewesen.

Pfarrer Dr. Pausch betonte in seinem Grußwort, anders als bei Pfarrer Hofmann sei die Kreuzgemeinde nicht seine letzte, sondern seine erste „große Liebe“ gewesen.

Pfarrerin Weber dankte für die Festeburggemeinde ihrem aus dem Amt scheidenden Kollegen Pfarrer Hofmann für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in einer Zeit, in der das Zusammenwirken von Kreuz- und Festeburggemeinde zunehmend an Bedeutung gewinne.

Frau Raab erinnerte in ihrem Grußwort an drei bleibende Errungenschaften aus der Dienstzeit von Pfarrer Hofmann: die Restaurierung des Ostteils der Kreuzkirche mit den wertvollen Wandbildern und dem Turm-Raum, die gelungene Neugestaltung des Altarraums und das Museum an der Kreuzkirche, das die Geschichte der Kreuzgemeinde und Preungesheims auf anschauliche Weise darstelle. Stellvertretend für den Kirchenvorstand dankte sie Pfarrer Hofmann, 15 Jahre lang unser Gemeindepfarrer gewesen zu sein. Sie wünschte ihm, der seinen „grünen Daumen“ entdeckt habe, in seinem Ruhestand Muße für sein neues Hobby.

Als Ausdruck des Dankes trugen Kirchenvorstand und Chor ein umgedichtetes Lied auf die Melodie des irischen Segensliedes „Möge die Straße uns zusammenführen“ vor. Pfarrer Schmidt begleitete auf der Gitarre. Die 1. Strophe lautet: „Lieber Hans Hofmann, wir sagen „Danke“ / für die fünfzehn Jahr‘ in diesem Haus, / Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, / viele ging‘n gesegnet hier hinaus. / Und in allen Gottesdiensten / wurde Gottes Wort uns nah gebracht, / stets war es eine „Frohe Botschaft“, / viel gesungen ward, und auch gelacht.“

Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer Hofmann und lud alle Anwesenden zur Abschiedsfeier und zum Gemeindefest ein.

Karsten Kujath