Einladung zu den Jubiläumskonfirmationen der Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation im Jahr 2020

In diesem Jahr wird die Jubiläumskonfirmation der Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation am Sonntag,
dem 03. Mai 2020, in einem festlichen Abendmahlsgottesdienst (Beginn: 10.00 Uhr in der Kreuzkirche) gefeiert.

Dazu sind alle Konfirmandinnen und Konfirmanden der Jahrgänge 1950, 1960 und 1970 eingeladen.

Sie können sich persönlich im Gemeindebüro zur Teilnahme anmelden!

Es ist schwierig, nach so langer Zeit die heutigen Anschriften festzustellen. Deshalb wird die Einladung nicht alle erreichen. Wir sind deshalb auf Ihre Mithilfe angewiesen und wären dankbar, wenn Sie uns die neuen Anschriften ehemaliger Mitkonfirmandinnen und Mitkonfirmanden nennen würden!

Austräger gesucht

Wir suchen zur Verteilung des Gemeindebriefes in die Briefkasten weitere Austräger, da immer mal wieder jemand erkrankt oder aufhören muss.

Haben Sie Lust ein paar der Gemeindebriefe alle zwei Monate bei einem Spaziergang ein zu verteilen?

Wenn ja, wenden Sie sich gerne an das Gemeindebüro
Tel. 069 – 95 41 69 20 kreuzgemeinde.ffm@t-online.de

Herr Laupus stellt sich vor

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leser und Leserinnen,

bestimmt ist es bei Ihrem Kirchgang schon aufgefallen, dass ich Teile vom Gottesdienst übernommen habe.

Ich möchte mich hier kurz vorstellen.

Ich heiße Michael Laupus und bin 52 Jahre alt. Komme aus der Nachbargemeinde, der Bethaniengemeinde am Frankfurter Berg.

Ich habe im Mai mit der Ausbildung zum Lektor in der evangelischen Kirche begonnen. Ein Lektor (vom lateinischen lector, zu deutsch: „Vorleser“) bezeichnet zum einen das Amt, die gottesdienstlichen Lesungen vorzutragen, und zum anderen bezieht sich der Begriff auf Laien mit theologischer Grundbefähigung, die in evangelischen Kirchen an der öffentlichen Wortverkündigung beteiligt sind.

Die Ausbildung wird bis April dieses Jahres gehen. Die Prädikantenausbildung kann nach Abschluss des Lehrganges erfolgen.

Meine Beweggründe, um dieses Amt ausüben, liegen schon weit in der Vergangenheit. So habe ich in meiner Heimatgemeinde Bad Vilbel–Gronau den damaligen Kindergottesdienst mitgestaltet. Die Kirche bzw. die Nähe Gottes hat mich mein Leben lang begleitet, und so gab es für mich kein langes Nachdenken, als vom Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach die Anfrage an die Gemeinden kam.

Meine Ausbildungsstätte ist allerdingst in Darmstadt, und das Stadtdekanat hat mir Herrn Pfarrer Krieg als Mentor zugeteilt. Darüber bin ich auch sehr froh, und es hat mich gefreut, dass ich somit in dem Stadtteil, aus dem mein Urgroßvater stammt, meinen Dienst versehen kann. Somit schließt sich hier ein Kreis.

Ich werde in Zukunft immer mal wieder Teile vom Gottesdienst bzw. auch komplette Gottesdienste bei Ihnen halten.

Darauf freue ich mich schon sehr und bin Ihnen dankbar über positive als auch negative Rückmeldungen, denn diese werden mir auf alle Fälle für meinen weiteren Weg hilfreich sein.

Ihr Michael Laupus

Heilig Abend in der Kreuzkirche

Familien Gottesdienst an Heilig Abend ‑ ein Garant für eine gut besuchte, ja, vollbesetze Kirche!

Der Gottesdienst beginnt um 15.30 Uhr, doch bereits um 14.30 Uhr kommen die ersten Gottesdienstbesucher. Zögernd zunächst der Gang in die leicht dämmrige Kirche. Die Kerzen am Weihnachtsbaum verbreiten bereits ein warmes strahlendes Licht, heimelig die sanfte Beleuchtung in der Krippe. Die Kirche füllt sich schnell. Die Glocken rufen zum Gottesdienst, und ein anhaltender Strom festlich gestimmter Menschen füllt die Kirche. Nicht jeder bekommt einen Sitzplatz in den Bankreihen, viele stehen an den Wänden entlang, sitzen auf der Treppe zur Empore, und einige quetschen sich dann noch in eine Reihe, nachdem Pfarrer Krieg vorgeschlagen hatte, dass alle noch ein bisschen zusammenrücken mögen. Die Glocken hören auf zu läuten, Herr Bauermann setzt zu einem festlichen Orgelvorspiel an, die Gespräche verstummen, und nach einer kurzen Eingangsliturgie hören wir die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium, wie wir sie alle kennen, wie wir sie schon so viele Male gehört haben, und jedes Mal aufs Neue wieder davon fasziniert und berührt sind.

Und diese Weihnachtsgeschichte wird nun von den Konfirmanden und Konfirmandinnen in einem Krippenspiel in vier Szenen dargestellt, untermalt zwischen den einzelnen Szenen mit entsprechenden Weihnachtsliedern.

Da ist das Wirtshaus in Bethlehem, der Wirt, Gäste, römische Soldaten, Hirten…

Die Gäste, die alle zur Volkszählung gekommen waren, und die römischen Soldaten, mit ihrem herrischen Auftreten, geraten sehr schnell in einem Wortgefecht aneinander und machen keinen Hehl daraus, dass ihnen das Verhalten des jeweils anderen ganz schön stinkt. Dem einen stinkt der Ziegenkäse, dem anderen stinken die Socken oder die Kleidung seines Gegenübers, wieder einem anderen stinkt die ganze Situation.

Und dann ist da noch der Stall im Hintergrund… und der stinkt auch.

Dieser Stall, der in der nächsten Szene einem Paar als die einzige noch zur Verfügung stehende Unterkunft angeboten wird.

Maria und Josef … kein Platz in der Herberge … die Geburt ihres ersten Kindes steht unmittelbar bevor … und das in einem stinkenden Stall…

Dann kommen die Hirten, auch sie mit übelriechender Kleidung, aber voller Vorfreude und Spannung, endlich das zu sehen, was ihnen Engel verkündet hatten, und um das Erlebte weiterzusagen. Geglaubt hat es ihnen zunächst niemand, aber sie lassen sich nicht beirren.

Denn da ist ja tatsächlich das Kind, in einer Krippe liegend, in einem Stall… Dass es da stinkt, haben die Hirten nicht bemerkt, sie hatten den gleichen Geruch. 

Abgerundet wurde das Krippenspiel dann noch durch die Szene mit den Engeln, die zum Kind gehen und die Erzählung der Hirten bestätigten, und mit der Ankunft der 3 Könige, die das Kind anbeteten.

Dieses Krippenspiel regte mich zum Nachdenken an:  Jedes Jahr dekoriere ich zu Hause meine kleine Krippe. Da gibt es einen Stall mit Stroh, da stehen Ochs und Esel, die Hirten mit ihren Schafen, aber ich habe mir noch nie Gedanken über den Geruch gemacht. Ich weiß wohl, wie es in einem Stall riecht, aber mit meiner Weihnachtskrippe habe ich diesen Geruch noch nie in Verbindung gebracht. Die Krippenszene ist immer sehr idyllisch, Gedanken an üblen Geruch und dampfende Tierleiber kommen da nicht auf.

Pfarrer Krieg brachte es in seiner Ansprache dann noch auf den Punkt, mit dem Zitat eines Jungen, der im Religionsunterricht auf die Frage, wie Gott denn sei, antwortete: …„Gott ist mutig.“

Bei der Frage, wie er das denn meine, sagte der Junge: „Naja, der wagt sich, in diese Welt zu gehen. Der hat ja viel im Leben mitgemacht und auf sich genommen. Das am Kreuz und so. Daher finde ich, dass Gott ganz schön mutig ist.“

Im Grunde bringt das die Weihnachtsbotschaft auf den Punkt: Gott ist mutig.

…Da lässt sich Gott ganz tief herab und begibt sich in ganz ärmliche Verhältnisse: Im kleinen hässlichen Bethlehem, in einem Stall, in einer Futterkrippe für das Vieh, wird er geboren. Und Hirten, die nicht besonders angesehen waren, besuchen ihn als erste. Dazu all die stinkenden Tiere. Wir haben das heute mit den vielen Krippenfiguren, die überall stehen, etwas verniedlicht und beschönigt. Aber ich vermute, die Wirklichkeit damals war eine andere. Das war das harte und dunkle Leben, auf das Gott sich einließ – direkt am Beginn seiner Geburt.

Gott ist mutig, und er wagt es, sich auf das Leben der Menschen einzulassen….

Gott ist mutig, zu uns Menschen zu kommen, egal wie es uns gerade geht, ob wir oben oder unten stehen….

Gott ist mutig, für jeden von uns da zu sein und ihn so zu lieben, wie er ist…

Und Gott möchte, dass wir genauso mutig diese Liebe an andere weitergeben und für die, denen es schlecht geht, da sind….

Gott lässt sich mit seinem Licht auf unser manchmal dunkles Leben ein und macht es hell. Es gibt Hoffnung und Zukunft für unser Leben!

Gott will uns damit anstecken, indem wir uns auch darauf einlassen und sein Licht an die Menschen, die im Dunkeln sind, weitergeben.

Das ist die frohe Weihnachtsbotschaft, die in Christus angebrochen ist.“

Ein frohes und gesegnetes Jahr 2020.

Ja, und nicht zu vergessen, ein großes Dankeschön an die Konfirmandinnen und Konfirmanden für ihr lebendiges und sehr zum Nachdenken anregendes Krippenspiel!

Marie-Luise Raab

Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser,

im Johannesevangelium heißt es: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“ (Joh 1,14). Gemeint ist, dass in Jesus Christus Gott Mensch geworden ist.

Gott wird Fleisch. Gott wird Mensch. Ein schlichter Satz, der doch die Heilsbotschaft des christlichen Glaubens wie kein anderer beschreibt. Dieser Satz schafft zugleich Distanz zwischen mir und dem Geschehen von vor über zweitausend Jahren. Das hat doch heute nichts mehr mit mir zu tun.

Es ist ein merkwürdiger Gedanke, dass Gott in einem kleinen Kind zur Welt kommt. Gott wird Mensch unter den Menschen. Er wird einer von uns. Ein merkwürdiger Gedanke, nicht nur vor über zweitausend Jahren, sondern auch heute: Gott ist hier auf Erden und nicht im Himmel. Eben kein alter, weißhaariger und bärtiger Mann. Zu Weihnachten zeigt er sich in der Gestalt eines kleinen Kindes.

Gott ist Mensch geworden. Das bedeutet: Er kommt in diese Welt und bejaht die Schöpfung; er genießt sie und erleidet sie: Er geht wandern, fischen, Boot fahren, Bergsteigen. Er bejaht das Leben; er lebt, mit allem, was dazugehört: Er feiert, trinkt Wein und genießt die Früchte der Schöpfung, hat Freunde und Feinde und arbeitet. Er bejaht das Menschsein – er wird schließlich selbst Mensch. Er lacht und weint, erfährt Freude und Leid, isst und trinkt. Er kommt, obwohl er von vielen zurückgewiesen wird. Er ist sich dazu nicht zu schade. Gott ist Mensch geworden mit allem Drum und Dran.

Fulbert Steffensky sagt darüber folgendes: „Ein Vater geht in die Knie. Wenn ein Vater mit seinem Kind spielt oder wenn er es tröstet, dann bleibt er nicht in seiner vollen Größe vor dem Kind stehen. Er geht in die Knie, er macht sich klein, er begibt sich in die Lage des Kindes. Dieser Vater macht sich immer auch ein bisschen lächerlich, wie er da auf den Knien rutscht und die Kindersprache spricht. – Gott wird Mensch, das erzählt die Weihnachtsgeschichte. Und in vielen Farben malt sie die neue Lächerlichkeit Gottes aus, der sich nicht in seine Macht und Überlegenheit festgekrallt hat. Er geht in die Knie, er erlebt das Leben aus unserer Perspektive, und er spricht die Sprache unseres Stammelns.“

Weihnachten ist eine Liebeserklärung Gottes. Gott wird Mensch, und so kann uns Gott ganz nahe kommen in unserem Leben und Sterben, Hoffen und Glauben, Streben und Zweifeln. Dieses Wunder, dieses Geheimnis von Weihnachten müssen wir nicht verstehen, dürfen es jedoch annehmen. Für mich sagt dieses Wunder von Weihnachten: Gott möchte uns nahe sein, und wir dürfen ihm nahe sein, und das nicht nur an Weihnachten, sondern jeden Tag unseres Lebens.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachten!
Benjamin Krieg

Herzliche Einladung zu den Adventsandachten

Gerade die Adventszeit ist eine besondere Zeit des Jahres, eine stille Zeit. Es ist die Zeit der Vorfreude und des Wartens auf Weihnachten.
Oft ist von der adventlichen Ruhe im vorweihnachtlichen Trubel wenig zu spüren. Dem vollen Terminkalender zum Trotz tut es gut, sich besonders im Advent immer mal wieder eine Auszeit zu gönnen. Die Adventsandachten bieten Raum, die Hektik des Alltags abzulegen, um gemeinsam zur Ruhe zu kommen und Besinnlichkeit zu erleben.

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie zu den Adventsandachten in der Kreuzkirche einladen.

Die Adventsandachten finden jeweils mittwochs statt: 4. Dezember, 11. Dezember und 18. Dezember 2019
Beginn ist um 19 Uhr.