Glaube, Liebe, Hoffnung – diese Drei

Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13)

Die Glocken der Kreuzkirche

So ist es auch in der Kreuzgemeinde:

Die größte Glocke, die den Namen „Liebe“ trägt, wiegt 1.300 kg und tönt in „f“. Sie läutet stets im Dreiklang mit den beiden Schwesterglocken den Sonntag ein, und sie rufen auch zu den Gottesdiensten – im Namen des Dreieinigen Gottes.

Die mittlere Glocke trägt den Namen „Glaube“. Sie hat ein Gewicht von 700 kg und tönt in „as“. Auch sie läutet im Dreiklang mit den anderen beiden Glocken. Wenn sie einmal allein zu hören ist, bedeutet dies, dass ein Gemeindeglied verstorben ist.

Die kleinste der drei Glocken hat den Namen „Hoffnung“, wiegt 350 kg und tönt in „c“ – ein fröhliches, leichtes und freudiges Tönen nach oben. Diese Glocke wird stets zum Vaterunser geläutet.

Diese unsere Glocken wurden in einem feierlichen Gottesdienst am 28. April 2019 gewürdigt, da sie nun schon 70 Jahre in der Kreuzgemeinde regelmäßig erklingen. Pfarrer Krieg berichtete über die Geschichte des Preungesheimer Geläuts und wie die drei Glocken ihren Platz im Turm fanden.

Aber wozu dienen Glocken eigentlich, und warum faszinieren sie uns so?

In früherer Zeit warnten sie vor Gefahren (z. B. vor herannahenden feindlichen Heeren oder vor Feuern in der Stadt etc.).
Sie riefen aber auch – bis heute – die Gläubigen zu Gebeten und Gottesdiensten.
Gleichzeitig sind Glocken ein Sinnbild für die Lobpreisung Gottes – sie läuten auch zur Gottesehre.

Aber braucht Gott Glocken? Für Gläubige ist er doch immer da, allgegenwärtig – egal, wo sich ein Mensch gerade befindet…

Es ist wohl eher der Mensch selbst, der die Verbindung zu Gott mittels Glocken sucht und braucht. Denn Glocken wirken emotional, bedeuten Heimat, nach Hause kommen und Geborgenheit.

„Etwas, das Himmel und Erde verbindet, und auch die Menschen untereinander verbindet. Etwas, das nicht nur ins Ohr der Menschen geht, sondern direkt in ihr Herz. Etwas, das sie – wie Gottes Wort selbst – zugleich hält und wiegt und tröstet.“

Glocken verstärken die glücklichen Momente im Leben und gehören ganz selbstverständlich zu Taufen, Konfirmation, Hochzeiten etc.
Sie trösten aber auch, wenn ein lieber Mensch von uns gegangen ist, oder auch Kranke, die nicht in der Lage sind, die Kirche zu besuchen. So können auch sie bei Gott sein. Denn durch den Glockenklang wird das Wort Gottes weit in den Stadtteil getragen und sagt uns: Ich bin bei Euch, egal, wo Ihr Euch befindet.

„Glockenklang tut gut. Mitten in unsere Weltzeit bringen die Glocken die Gotteszeit zum Klingen. Unsere Uhren bestimmen die Quantität der Zeit… Die Glocken dagegen bestimmen die Qualität der Zeit.“

Glockengeläut bedeutet für mich auch, dass ein Moment der Ruhe eintritt, ein Innehalten vom sonst so stressigen Alltag, ein tiefes Durchatmen, einfach die Seele baumeln lassen…
Der Glockenklang kann den Alltag für einen Moment anhalten, uns die innere Einkehr und Gott näher bringen.

Bei der Einweihung der Glocken am 1. Mai 1949 sprach der damalige Pfarrer Falk folgende Worte:

„So seien denn unsere Glocken zum Dienst der Gemeinde bestellt, zur Ehre Gottes und unseres Heilandes, dass sie uns mahnen an die Ewigkeit und uns locken zum Gebet und zur ewigen Ruhe. Und nun vereint eure ehernen Stimmen zu Gottes Ehre und zum Preise Jesus Christi und des Heiligen Geistes. Halleluja!“

Ich persönlich freue mich schon darauf, wenn unsere drei Glocken „Glaube“, „Liebe“ und „Hoffnung“ das nächste Mal durch Preungesheim klingen. Geht es Ihnen genauso?

Text: Lutz-Stefan Litzenbauer
(Zitate sind dem Predigt-Text von Herrn Pfarrer Krieg entnommen)

Willkommen in Preungesheim!

Amtseinführung von Pfarrer Krieg in der Kreuzkirche

 Benjamin Krieg wurde am 20. Januar als Pfarrer der Kreuzgemeinde eingeführt

Eben gerade durch Prodekan Holger Kamlah ordnungsgemäß und feierlich in sein Amt eingeführt, besteigt Pfarrer Benjamin Krieg die Kanzel in der Kreuzkirche. Da passiert es: Beim üblichen Kanzelgruß zu Anfang jeder Predigt verhaspelt sich der neue Pfarrer der Kreuzgemeinde. Kaum einer hat es gemerkt. Aber Benjamin Krieg verrät es mit einem Lachen. Er sei doch etwas nervös, gesteht er. Also hebt er noch einmal zur Begrüßung seiner neuen Gemeinde an. Diesmal gelingt es ihm: „Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“

Und dann predigt er, und die Gemeinde, in weihnachtlicher Zahl erschienen, ist gespannt.  Später beim Empfang, erzählt ein Katholik aus Astheim, der mit seiner Frau, Kirchenvorsteherin der evangelischen Gemeinde in Trebur, gekommen war, wo Krieg zuletzt eine halbe Stelle innehatte, er sei oft der Predigt wegen in Gottesdienste von Pfarrer Krieg gegangen. Auch diesmal habe es sich gelohnt. Stimmt, und muss man wissen.

Pfarrer Krieg hat es bereits in den ersten Wochen seines Wirkens in der Kreuzgemeinde gezeigt: Er hat etwas zu sagen. Seine Predigten sind bibelfest und gerade deshalb auch lebensnah. Zur Grundlage seiner Predigt anlässlich seiner Amtseinführung hat er die Erzählung aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 33,18-23 gewählt: Mose will die Herrlichkeit Gottes schauen von Angesicht zu Angesicht. Wer möchte das nicht? fragt Krieg. Er zitiert Dietrich Bonhoeffer, den Theologen, Widerstandskämpfer und Märtyrer im Dritten Reich: „Die Unsichtbarkeit Gottes macht uns kaputt.“ Eine steile Behauptung.  Aber Krieg macht sie plausibel:  angefochtener Glaube, unstillbare Zweifel, bedrängendes Verlangen nach Eindeutigkeit, fatales Missverständnis, dass wahr und wirklich nur sei, was man sieht. Das setzt Menschen zu und kann sie kaputt machen.

Die Geschichte aus 2. Mose führe in eine andere Richtung des Suchens, Sehens, Erkennens, Verstehens, so der neue Pfarrer: Wahrheit ist mehr als das, was man sehen kann. Mose habe reichlich Gotteserfahrungen bei dem Auszug aus Ägypten gehabt. Und trotzdem habe ihm diese nicht genügt und wollte er Gott einmal auch wirklich sehen. Und Gott gestattet es ihm auch, aber nicht so, wie er sich das wohl denkt. Er stellt Mose auf einem Berg in eine Felskluft, hält seine Hände vor seine Augen und geht an ihm vorüber. Mose darf Gott hinterher schauen, nicht von Angesicht zu Angesicht.

Pfarrer Krieg wörtlich: „Gott von hinten! Nicht das Angesicht, nein. Gott von hinten, im Nachsehen. Nicht wirklich ein Sehen, nur eine Ahnung: >>Er war es<<. Gott, unsichtbar, und doch  – verborgen offenbar.“

Das sei eine Einladung, sagt Krieg, die verborgenen Spuren Gottes im Nachsehen zu entdecken. Das könne in der kontemplativen Stille geschehen oder im Gebet, aber auch im Lärm, in der Ausgelassenheit eines Festes, im Durcheinander einer Flucht. Die verborgenen Spuren Gottes, im Nachsehen erkannt, können helfen, gegen die Verborgenheit Gottes anzuglauben, ebenso wie gegen die Hässlichkeit der Welt. „Damit uns die Unsichtbarkeit Gottes nicht kaputt macht. Amen.“

Es fiel auf, dass beim Einführungsgottesdienst von Pfarrer Benjamin Krieg viel geklatscht wurde und manchmal auch gelacht. Das wird hoffentlich noch öfter geschehen. Prodekan Holger Kamlah und Pfarrer Dr. Eberhard Pausch überbrachten Krieg als Geschenk typischerweise je ein Buch. Ein Pfarrer braucht Bücher. Ortsvorsteher Robert Lange übergab ihm einen Schlüsselanhänger, frisch in der Commerzbankarena erworben, mit der Aufschrift: „Eintracht“. Sollte das eine verborgene Spur sein? Marie Luise Raab überreichte für den Kirchenvorstand Frau Antje Krieg mit guten Wünschen und Willkommensgruß einen schönen Blumenstrauß, wobei ihr Assistent, wie sie bemerkte, „schwächelte“, hatte dieser doch Probleme, den Strauß vom Papier zu befreien.  Mit einer Umarmung verabschiedeten Vertreter des Treburer Kirchenvorstands ihren bisherigen halben Pfarrer  –  ein Zeichen, dass man dort Kriegs Weggang bedauert, hier in Preungesheim wird er als ganzer Pfarrer, d. h. mit voller Stelle, freudig begrüßt.

Den Empfang nach dem Gottesdienst und den Grußworten hatte der Kirchenvorstand mit allerlei Köstlichkeiten ausgestattet. Es hätte der Hochzeit zu Kana, auf die Krieg auch in seiner Predigt zu sprechen gekommen war, Ehre angetan. Entsprechend dicht war das Gedränge und laut die Unterhaltung. Ob Pfarrer Krieg wohl noch Saft, Sekt oder Kaffee und Häppchen bekommen hat? Er war lange von Amtsschwestern und –brüdern sowie Gemeindegliedern umlagert, war in Gespräche verwickelt und musste vielen Menschen die Hand schütteln. Auch an Umarmungen fehlte es nicht. Pfarrer Benjamin Krieg ist in Preungesheim angekommen.

Christof Warnke

Reinigungskraft gesucht

Die Kita der ev. Kreuzgemeinde sucht ab sofort für ihre Einrichtung mit 84 Kindern im Alter von 3-6 Jahren und einem großen, lebendigen und engagiertem Team:

Reinigungskraft in Teilzeit (19,5 Wochen- Stunden)

Ihre Aufgaben:

  • Umfangreiche Reinigung von Gemeinschaftsräumen, Bädern (kehren, saugen und wischen)
  • Guter Umgang mit Reinigungsmitteln
  • Einhalten des Putzplans

Wir erwarten:

  • Freundliches Auftreten
  • Zuverlässigkeit
  • Sorgfältigkeit
  • Genauigkeit
  • Engagement
  • Selbstständiges Arbeiten

Nähere Informationen erteilt Frau Gress
Evangelische Kreuzgemeinde
Alt Preungesheim 20, 60435 Frankfurt

Danksagung

Das Team der Kita Kreuzgemeinde

Ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Team der Kita in Alt Preungesheim, den Mitgliedern des Kirchenvorstandes, den Kindern mit ihren Eltern und bei allen Menschen bedanken, die an meiner Abschieds-Überraschungs-Party mitgewirkt haben!
Für diese Überraschungen müssen sie über Wochen geplant, geübt und gebastelt haben. Es muss wie bei den Mainzelmännchen gewesen sein; denn ich habe nichts davon gemerkt. Dass an meinem letzten Arbeitstag noch etwas kommt, das war schon geplant; aber was da kam, das war eine wirkliche Überraschung und ein Knaller. Ich wurde in einen über und über mit Menschen gefüllten Gemeindesaal geführt, der sehr reichlich gefüllt war mit ganz lieben Menschen, die mich ein Stück meines Weges in der Gemeinde begleitet haben. Ich konnte kaum den Überblick behalten. Kaum angefangen mit den persönlichen Begrüßungen, wurde auf der Bühne von meinem Team ein eigens für mich geschriebenes Lied aufgeführt!
Die Kinder präsentierten mir eine wunderschön und liebevoll gestaltete Bank für meinen Garten; auf der kann ich immer mal wieder auf die schöne Zeit in der Kita zurückdenken. Was für eine tolle Überraschung!
Ein Sekt-Empfang und ein reichhaltiges Buffet standen für die Gäste bereit. Ich badete in der Menge der tollen Menschen, die extra für mich gekommen waren. Es wurde geherzt, geweint, gelacht und Erinnerungen ausgetauscht. Ich wurde mit unsagbar vielen Geschenken, Blumen und lieben Worten bedacht, dass ich dafür gar keine Worte finden kann.
Das war aber noch nicht der Höhepunkt; es wartete hinter dem Vorhang auf der Bühne noch eine Überraschung auf mich! Ganz heimlich hat sich dort die Musikband die „Blues Brother Babys“ bereit gemacht. Mein Team hat mir eine riesengroße Freude bereitet; sie haben sie für mich engagiert. Ich bin nämlich ein großer Fan der Band, was wir an einigen Gemeindefesten schon beweisen durften. Das war der absolute Hit: Nachdem die ersten Töne erklungen waren, haben wir fast zwei Stunden ohne Pause getanzt und mitgesungen!

Was für eine Party!! Ich brauchte einige Tage, um das alles zu verarbeiten.
Natürlich war der Abschied auch begleitet von Trauer, aber die riesengroße Freude über die wunderschöne Feier verdrängte das Gefühl der Trauer, so dass ich immer mit großer Freude an meine Zeit in der Kita zurück denken werde

Birgit Liebenow

Es war ein richtiges Abschiedswochenende; denn am Sonntag wurde ich mit einem Gottesdienst offiziell aus meiner Arbeit als Leiterin der Kita der Kreuzgemeinde entlassen. Pfarrer Krieg gab mir den Segen für meinen neuen Lebensweg. Auch hier wurden wunderbare wertschätzende Worte des Dankes zu mir gesprochen. Ich wurde an diesen Tagen so reich beschenkt mit Worten der Wertschätzung, mit Präsenten und Blumen. Es war unbeschreiblich, wie viel Ehre mir an diesen Tagen zuteilwurde; das wird mir im Leben nicht noch einmal passieren.
Ich kann nur von ganzen Herzen DANKE! sagen an alle, die an diesen wunderbaren Abschiedstagen mitgewirkt haben! Es wird für mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben!
So wie ich immer mit Freude auf meine Zeit als angestellte Mitarbeiterin der Kreuzgemeinde zurückdenken werde, kommt jetzt eine neue Zeit der ehrenamtlichen Mitarbeit in der Gemeinde auf mich zu; darüber freue ich mich sehr.
Auf ein freundliches Zusammentreffen freut sich

Ihre Birgit Liebenow

Ehrenamtliche für Deutschunterricht, Hausaufgabenbetreuung und als Patinnen und Paten gesucht

Im Februar 2019 eröffnet die neue Unterkunft Sportfeld Edwards in Frankfurt-Berkersheim in Trägerschaft der Diakonie Frankfurt. Der Zugang ist über die August-Schanz-Straße. Rund 170 Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern ziehen in die Wohneinheiten ein, Familien und Alleinstehende.
Um die Bewohnerinnen und Bewohner zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, sich in der neuen Umgebung besser zurechtzufinden, suchen wir noch freiwillig Engagierte für unterschiedliche Tätigkeitsfelder:

·         Deutschunterricht für Erwachsene;

·         Hausaufgabenbetreuung für Kinder;

·         Patenschaften.

Die genauen Einsatzzeiten können individuell festgelegt werden. Idealerweise haben Sie 2-4 Stunden wöchentlich Zeit.
Gerne können Sie auch eigene Ideen einbringen.

Wir bieten:

·         Begleitung durch die Ehrenamtskoordination;

·         Möglichkeit der Teilnahme an Austauschtreffen und Fortbildungsveranstaltungen;

·         Aufnahme in ein engagiertes Team.

Räumlichkeiten stehen vor Ort zur Verfügung.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei

Sabine Kalinock
Arbeitsbereich Flucht und Integration
Diakonisches Werk Frankfurt und Offenbach am Main

Fon   +49 69 2475149-3003   
Mobil +49 151 65 92 84 39
Mail  sabine.kalinock@diakonischeswerk-frankfurt.de