10-jähriges Jubiläum der Elfriede-Plato-Stiftung


Nun musste doch die Entscheidung getroffen werden, dass eine Festveranstaltung zum 10jährigen Bestehen unserer Stiftung nicht stattfinden kann. Aufgrund der weiterhin bestehenden Einschränkungen hinsichtlich Hygiene- und Abstandsregeln ist die Durchführung einer solchen festlichen Jubiläumsveranstaltung nur schwer vorstellbar und eigentlich nicht verantwortbar. Das Kuratorium und der Kirchenvorstand sind aber bemüht, Alternativen zu entwickeln.

Aktionen der Stiftung
In diesen Zeiten des Innehaltens, wenn Veranstaltungen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden können, sind solche Orte wie die Kirche oder der Stille Garten Oasen der Ruhe und Betrachtung. Die Elfriede-Plato-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Orte besonders zu pflegen und einen gefahrenfreien Zugang zu ermöglichen. So erhielt der Stille Garten neben der Kirche eine Grundpflege. Zum Schutz der Kirchenbesucher wurden „Hygiene-Stelen“ für Desinfektionsmittel finanziert.

Weitere Maßnahmen sind in Planung.

Spendenkonto
Empfänger: Ev. Regionalverband – Rentamt
IBAN: DE68 5005 0201 0000 4068 99 – BIC: HELADEF1822
Stichwort: Ev. Kreuzgemeinde – Elfriede-Plato-Stiftung

Kontakte:
Ev. Kreuzgemeinde über das Gemeindebüro
Vorsitzender des Kuratoriums:
Helmut Müller, Telefon 069 / 522266 – Mail: mueller.ffm@t-online.de

Die Frankfurter Tafel kommt nach Preungesheim

Ab sofort gibt es auch in Preungesheim eine Ausgabestelle der Frankfurter Tafel e.V.:
Im Gemeindehaus der Ev. Kreuzgemeinde in der Jaspertstraße 61 können seit Dienstag, 04. August, 2020 von 12.30 – 14.00 Uhr alle dazu berechtigten Personen sich ihre Lebensmittel direkt abholen.

Diese Ausgabestelle ist dann zuständig für die Einwohner aus dem Frankfurter Postleitzahlbereichen 60435 und 60433.

Die Neuaufnahme erfolgt jeweils von 10.00 – 11.00 Uhr.
Mitzubringen sind:
– Pass / Personalausweis
– ALG II – Bescheid mit Nachweis der Anzahl der im Haushalt lebenden Kinder
– Frankfurt Pass
– Behinderten Ausweis

Die Ausgabe der Tafel wird dann in Preungesheim regelmäßig immer Dienstags von 12.30 – 14.00 Uhr stattfinden.

siehe auch: https://frankfurter-tafel.de/index.php/lebensmittelausgabe/preungesheim

Diana Fischer

Einladung zum Konfi-Treff  

Jahrgang 2020 – 2021

Im September 2020 treffen sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden ein erstes Mal. Die Jugendlichen, die im entsprechenden Alter sind, wurden mit einem Brief eingeladen, am Konfi-Treff teilzunehmen.
Falls Du keinen Brief erhalten hast und trotzdem Interesse am Konfi-Treff hast und konfirmiert werden möchtest, melde Dich entweder im Gemeindebüro  (Telefon 069 95416920) oder bei Pfarrer Krieg (Telefon 0176 28487999).

 

Konfirmation – Verschoben heißt nicht ausgefallen

Jahrgang 2019 – 2020

Ende Januar 2020 waren die Konfis gemeinsam mit den drei Nachbargemeinden auf Konfi-Seminar im Haus Heliand. Die Fahrt ist im jeden Jahr ein Höhepunkt des Konfirmandenjahres. Der eigentliche Höhepunkt der Konfirmandenzeit ist der feierliche Festgottesdienst zur Konfirmation. Wegen der Corona-Krise konnte der Gottesdienst im Mai 2020 nicht gefeiert werden. Und früher als eigentlich geplant musste mit den Konfitreffen aufgehört werden. Es fanden noch Treffen per Videokonferenz statt. Es war aber spürbar, dass es nicht dasselbe ist wie ein persönliches Treffen in Gruppe.

Nach vielen Überlegungen, wann es sinnvoll ist, den Konfirmationsgottesdienst zu feiern, wurde ein neuer Termin im Mai 2021 gefunden. Der Termin wurde in das neue Jahr verschoben mit der Hoffnung, dass dann weniger Vorgaben und Beschränkungen für die Gottesdienste gelten.

Verschoben heißt nicht ausgefallen, und so soll der Festgottesdienst im kommenden Jahr der Höhepunkt und Abschluss der Konfirmandenzeit 2019 – 2020 sein.

Tag des offenen Denkmals® 2020

Am 13. September 2020 unter dem Motto: „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“

Wie mag das gehen zu Corona-Zeiten? —> Digital!

Nach und nach stellen wir Fotos und Berichte auf die Seite, die wir für unsere Kreuzkirche angemeldet haben.

Ab September finden Sie alles unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

Glauben in Zeiten von Corona

Impulse und Gedanken

Das Coronavirus hat die Welt ab Anfang des Jahres 2020 eiskalt erwischt: Die Krankheit COVID-19, hervorgerufen durch das Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich immer weiter aus, bald schon sind fast alle Länder betroffen. Ein Ausmaß, das so nicht vorherzusehen war und das es vorher, in dieser Form auch noch nicht gab. Plötzlich müssen wir alle mit massiven Beschränkungen des öffentlichen, gesellschaftlichen und privaten Lebens zurechtkommen. Läden und Shops werden geschlossen, Kinos, Theater, Museen, Zoos und andere Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen schließen, Schulen und Kitas werden geschlossen, viele Menschen müssen im HomeOffice, also von Zuhause aus arbeiten, und es gilt eine Kontaktsperre. Das bedeutet, dass man nur innerhalb der Familie auf die Straße darf, Menschenansammlungen über zwei Personen sind verboten. Das hat es so bei uns nach dem Krieg in Deutschland noch nie gegeben.

Wie hält man das durch? Wie kann man das verstehen? Wie können wir als Christen dem „Warum?“ begegnen? Wie gehen wir mit der Verzweiflung, dem Unmut, der Wut und dem Unverständnis darüber um, was gerade passiert?

Als Christen wissen wir, dass Gott uns immer wieder prüft.
Dass Wut, Trauer und Verzweiflung nun mal zum Leben dazugehören.
Dass das alles nicht passiert, weil Gott uns ärgern will oder böse mit uns ist. Es ist kein Fluch oder Aberglaube, der über uns kommt, weil wir uns falsch verhalten haben. Es ist auch keine Verschwörungstheorie o.ä. In diesem Fall ist es einfach die Natur, die etwas hervorgebracht hat, das uns schadet, bzw. ein Virus, das auf einem Wildtier-Markt in China entstanden ist. Es ist also, wie so viele Probleme unserer Zeit, ein „hausgemachtes“ Problem, etwas, das entsteht, weil der Mensch etwas falsch macht.

Es ist nicht der Zorn Gottes, der über uns kommt, sondern ein natürliches Problem. Von daher können wir die Schuld nicht auf Gott schieben und uns damit herausreden.

Wir sollten diese Krise vielmehr als Chance sehen, daraus zu lernen und es in Zukunft besser zu machen. Der Glaube macht uns Mut und schenkt uns die Hoffnung, dass auch wieder bessere Zeiten kommen. Es gab auch schon Schlimmeres, oder? Ja, das würde wohl so mancher sagen.

Und dennoch ist es momentan für uns alle nicht leicht.
Es fühlt sich an, als sei es dunkel und still um uns geworden: Die leeren Straßen, die traurigen Blicke der Menschen. Man fragt sich: Wann wird es wieder besser? Wann können wir zu unserem normalen Leben zurückkehren? Wann hat diese Krise ein Ende?

Fakt ist: Es wird noch eine Weile dauern. Und die Folgen dieser Krise werden wir auch noch eine Weile spüren. Sei es, dass wir durch die Krankheit liebe Menschen verloren haben oder unter den wirtschaftlichen Folgen leiden. Diese Krise wird uns alle noch eine ganze Zeit lang beschäftigen.

Was bleibt, ist die Hoffnung. Die Hoffnung, die wir als Christen nie aufgeben, die ganz tief verwurzelt ist in unserem Glauben an Gott. Die Hoffnung auf Erneuerung, auf neue Chancen, auf bessere Zeiten. Die Hoffnung, dass Gott uns nie im Stich lässt. Gerade auch in unseren schwersten Zeiten.

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“                                                   Psalm 91,1-2 (Luther 1912).

Ein starkes Wort zur Hoffnung. Die Zuversicht als starke, uneinnehmbare Burg.

Natürlich betrifft uns diese Krise alle. Aber wir wissen auch, dass Gott es gut mit uns meint. Dass er uns beschützt und segnet. Dass er uns durch diese schwere Zeit trägt. Und dass wir sicher sind in seiner Burg, in seiner Hand, egal, was auch passiert.

Das sind die Hoffnung und die Zuversicht, die in unserem christlichen Glauben stecken. Das macht uns Mut und hilft uns, diese Krise zu überstehen.

Diana Fischer