Weihnachten Zuhause

Weihnachten müssen wir dieses Jahr ganz anders feiern. Bereits in der Adventszeit mussten wir auf vieles Verzichten. Und auch an Heilig Abend und den Weihnachtstagen ist vieles nicht möglich, was normalerweise dazugehört.
Für viele Menschen gehört der Besuch eines Gottesdienstes einfach dazu. Doch können oder wollen sogar am Heiligen Abend viele Menschen nicht in ihrer Kirche den Weihnachtsgottesdienst mitfeiern.
Daher haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden Gebete und Texte für einen Gottesdienst an Weihnachten Zuhause gestaltet. Den Gottesdienst können Sie hier herunterladen.

„Singet fröhlich im Advent“

LEIDER MÜSSEN WIR DAS GEPLANTE ADVENTSSINGEN ABSAGEN!

Gemeinsame Andachten

der Michaelisgemeinde, Festeburggemeinde,
Kreuzgemeinde und Bethaniengemeinde

im Advent 2020,
immer mittwochs, 19 Uhr:

2. Dezember: Berkersheim,
im Garten des Kindergartens neben der Michaeliskirche, Am Herrenhof 42

9. Dezember: Preungesheim,
an der Kreuzkirche, Weinstraße 25

16. Dezember: Frankfurter Berg,
vor der Bethanienkirche, Wickenweg 60

Wenn Sie trotzdem mittwochs im Advent um 19 Uhr andere Menschen sehen und gemeinsam etwas erleben wollen, dann laden wir, die Kreuzgemeinde, die Festeburggemeinde, die Bethaniengemeinde und die Michaelisgemeinde herzlich zu einem Experiment ein:

TREFFEN SIE SICH MIT THEOLOGIN MELANIE STEIN UND PFARRERIN ANTONIA VON VIEREGGE PER VIDEOCHAT UM DER WEIHNACHTSGESCHICHTE MAL VÖLLIG ANDERS ZU BEGEGNEN.  

Mittwochs zwischen 19-20 Uhr machen wir uns auf eine besondere Reise in den Bibeltext und versetzten wir uns in die Personen der Weihnachtsgeschichte. Wenn Sie sich vorab über Informieren wollen, die Art sich mit der Bibel zu befassen nennt sich Bibliolog.

Unter dem Link https://antoniavonvieregge.my.webex.com/meet/antoniavonvieregge  und der Meetingnummer: 141794500 können Sie daran teilnehmen.

Bei Problemen mit der Teilnahme am Abend der Veranstaltung melden Sie sich bitte unter 0152-54592114.

Zusätzlich wird die Kreuzkirche am 02., 09., und 16. Dezember in der Zeit von 19 bis 19.30 Uhr geöffnet sein.

Abendmahl wird wieder gefeiert

Am 11. Oktober 2020 wurde in der Kreuzkirche wieder Abendmahl gefeiert. Wegen der Pandemie wurden Abendmahlsfeiern in evangelischen Gemeinden ab Mitte Februar ausgesetzt. Der Erntedankfestgottesdienst eignete sich besonders dafür, das Altarsakrament wieder zu feiern, denn das Abendmahl ist Eucharistie (Danksagung) und wird dementsprechend mit den Worten eingeleitet: „Lasset uns Dank sagen dem Herrn, unserm Gott“.

Ende August hatte das Zentrum für Verkündigung der EKHN das Schreiben „Abendmahl unter Schutzbestimmungen“ veröffentlicht mit Anregungen, wie eine Abendmahlsfeier in Coronazeiten aussehen könnte. Dieses Schreiben regte dazu an, am 11. Oktober zum ersten Mal seit 9 Monaten wieder Abendmahl zu feiern.

Eine Herausforderung dabei war der zeitliche Rahmen. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sollte der Gottesdienst eine Dauer von 60 Minuten nicht überschreiten, aber trotzdem Ruhe und Würde ausstrahlen. Außerdem sollten wesentliche liturgische Inhalte der Abendmahlsfeier wegen Zeitbegrenzung nicht wegfallen. Diese Aspekte, vom Gottesdienst-Ausschuss geklärt, wurden vom Kirchenvorstand überprüft und bestätigt.

Am 11. Oktober war das Ergebnis der sorgfältigen Planung zu sehen: Auf dem Altar standen links Einzelkelche und rechts Brotstücke in Glasschälchen. (Die Vorbereitenden trugen Handschuhe und Mund-Nase-Bedeckung.)  Weil die Gottesdienst-Teilnehmerzahl wegen Corona-Regelung begrenzt war, war es berechenbar, wie viele Kelche und Brot-Schälchen aufzustellen waren.

Nach den Einsetzungsworten stellten sich etwa 6 bis 8 Personen in einem Halbkreis vor den Altar. Sie hielten jeweils 1,50 Meter Abstand voneinander und trugen Masken. Personen, die zueinander gehören, standen enger. Der Pfarrer stand hinter dem Altar.

Die Abendmahlsteilnehmer holten einzeln das Brot vom Altar. Als alle ein Stück Brot in der Hand hatten, wurden sie durch die Worte des Pfarrers „Esst von dem Brot des Lebens!“ dazu eingeladen, gleichzeitig zu essen. Danach wurden die Kelche auf dieselbe Weise abgeholt. Nachdem es hieß: „Trinkt von dem Kelch des Heils“, wurde gleichzeitig getrunken. Die leeren Kelche wurden der Reihe nach auf das Tablett am Altar zurückgestellt, und die Teilnehmenden gingen zurück zu ihren Plätzen. Danach gab es zwei weitere Gruppen mit ca. 6 bis 8 Personen.

Das Abendmahl war feierlich und würdevoll. Durch die Gleichzeitigkeit des Essens und Trinkens entstand ein Gemeinschaftselement, das es vor der Pandemie nicht gegeben hatte.

Diese Form der Austeilung erfordert Geduld von der Gemeinde, bietet aber mehr Zeit für private Besinnung und stilles Gebet.

Weil evangelische Gemeinden so lange auf Abendmahl verzichtet hatten, hätte der Eindruck entstehen können, das Abendmahl sei nicht unbedingt notwendig. Denn auch ohne Abendmahl ist Christus im Gottesdienst voll und ganz anwesend, wenn sein „Wort“ verkündet wird.

Aber die Kirche lebt nicht von „Wort“ allein, sondern von „Wort und Sakrament“.

Wenn wir Brot und Kelch zu uns nehmen, können wir sehen, schmecken und spüren, dass Christus voll und ganz für uns gegenwärtig ist, dass er „Immanuel“ („Gott mit uns“) ist.

Wenn wir nur rational angesprochen werden, fehlt etwas, denn das Heil Gottes soll uns ganzheitlich und leibhaftig erfassen. Hören ist etwas Individuelles und Unauffälliges. Der Gang zum Abendmahlsaltar ist ein gemeinschaftliches Bekenntnis zu Christus, das den christlichen Glauben sichtbar macht und alle Anwesenden stärkt.

Weitere Abendmahlsfeiern sind für den Ersten Advent (29. November), das Christfest (25. Dezember 2020) und für den 31. Januar 2021 vorgesehen.

Phil Schmidt

Erntedankfest 2020 in der Kreuzkirche

Am 11. Oktober 2020 wurde in einem festlichen Gottesdienst, erstmals seit Ende Februar, auch wieder ein Gottesdienst mit Abendmahl gefeiert.

Der Erntedank-Altar – reich bestückt wie jedes Jahr! Da ist von Äpfeln über Nüssen, Kürbissen, verschiedenen Kohlsorten, Lauch, Karotten, Kartoffeln, usw. so gut wie alles vertreten, was man in der Küche zu leckerem Essen verarbeiten kann. Und da kam schon beim Aufbauen und Dekorieren des Erntedankaltars große Dankbarkeit auf über die Vielfalt und Fülle der Erntedankgaben. Dankbarkeit aber auch, dass wir in diesem, so außergewöhnlichen, Jahr gemeinsam Erntedank feiern konnten!

Tiefberührend dann das Feiern des Abendmahls, das, bedingt durch die Corona-Maßnahmen, so lange ausgesetzt werden musste. Da war bei allen zu spüren, wie bedeutsam gerade dieses Abendmahl für jeden Einzelnen war.

Wir danken allen, die so reichlich für den Erntedank-Altar gespendet haben, und dankbar waren sicher auch die Bewohner vom „Haus Metanoia“, denen auch in diesem Jahr wieder die Gaben gespendet wurden. 

Marie-Luise Raab

Die Gemeindeversammlung am 15.11.2020 findet nicht statt!!

Die geplante Gemeindeversammlung am 15. November 2020 musste abgesagt werden. Die einmal im Jahr stattfindende Gemeindeversammlung gibt dem Kirchenvorstand der Gemeinde die Möglichkeit, seine Arbeit den Gemeindegliedern vorzustellen, und diese können wiederum Fragen und Anregungen an die Mitglieder des Kirchenvorstandes richten. In der Regel sind immerwiederkehrende Themen einer Gemeindeversammlung die Entwicklung der Mitgliederzahlen, die finanzielle Situation der Gemeinde und ein Blick auf geplante Projekte und anstehende wichtige Ereignisse. Ein großer Punkt der abgesagten Gemeindeversammlung wäre die anstehende Wahl des Kirchenvorstandes am 13. Juni 2021 gewesen. Die Kandidatinnen und Kandidaten hätten sich vorgestellt, und weitere Informationen zum Ablauf der Wahl wären vorgestellt worden. Ein neuer Termin für die Gemeindeversammlung kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden.

Es ist nach wie vor möglich, dass Sie sich auch als Kandidat oder Kandidatin für den Kirchenvorstand der Kreuzgemeinde zur Wahl stellen. In den Kirchenvorstand können und sollen Menschen ihre persönlichen Erfahrungen einbringen, ob aus der beruflichen oder familiären Welt oder aufgrund spezieller Erfahrungen und Fachkenntnisse. Die allerbeste Voraussetzung ist Neugier, sich auf neue Herausforderungen einzulassen und mit anderen gemeinsam Lösungen zu suchen. Der KV trägt zusammen mit dem Pfarrer die Verantwortung für die Gemeinde – er leitet und prägt sie, ist Impulsgeber und trifft Entscheidungen.

Wenn Sie Interesse an der Arbeit des Kirchenvorstandes haben und Kandidat oder Kandidatin für die Wahl werden möchten, melden Sie sich bei Pfarrer Benjamin Krieg für ein persönliches Gespräch!

Das Erntedankfest

Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Unsere Dankbarkeit für den Ertrag in Landwirtschaft und Gärten vor Gott soll damit ausgedrückt werden. Zudem erinnert es auch an den engen Zusammenhang zwischen Mensch und Natur.

Erntedankfeste gab es schon vor dem Christentum. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Im Judentum gibt es zwei Erntedankfeste: das Fest für die ersten Früchte, die geerntet wurden, (Schawuot) und das Laubhüttenfest (Sukkot) am Ende der Lese.

Im Christentum ist das Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert belegt. Da die Ernte je nach Klimazone zu verschiedenen Zeiten eingebracht wird, gab es nie einen einheitlichen Termin. Der Grundgedanke von Erntedank: Der Mensch kann viel tun, damit seine Arbeit fruchtet. Aber er hat das Gelingen letztlich nicht in der Hand, darum der Dank an Gott als den Schöpfer aller Gaben.

Mit der Bitte des Vaterunsers „Unser tägliches Brot gib uns heute“ besinnen sich die Menschen darauf, dass es nicht selbstverständlich ist, genügend Essen zu haben. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Erntedank-Gottesdienste sind daher oft mit einer Solidaritätsaktion zugunsten notleidender Menschen verbunden.

Der Altar in der Kirche ist meist festlich mit Obst, Gemüse und Getreide geschmückt. Auch der Altar in der Kreuzkirche soll zum Erntedankgottesdienst am 11. Oktober 2020 festlich geschmückt sein. So sind wir auch in diesem Jahr wieder dankbar für Gaben aus Feld und Garten für den Altar. Es ist Tradition, dass die Naturalien dem Haus Metanoia weitergegeben werden.

Sie können Ihre Spenden am Samstag, dem 10.10.2020, bis 14.00 Uhr am Kircheneingang hinter dem Alten Pfarrhaus (Weinstraße 27) ablegen. Sie werden dort eingesammelt. Nicht verderbliche Gaben können Sie gerne auch in unserem Gemeindebüro während der Öffnungszeiten abgeben. Dazu vereinbaren Sie bitte einen Termin im Gemeindebüro (Tel: 069- Tel: 95416920, Mail: kreuzgemeinde.ffm@t-online.de)

B. Krieg, Pfarrer