Abendmahlgottesdienst am Vorabend der Konfirmation
in der Festeburgkirche

Geborgen in Gottes Liebe wollen sich auch die diesjährigen 17 Konfirmanden/-innen aufgehoben wissen und so nahmen sie und ihre Eltern  am Vorabend ihrer Konfirmation am 4.Mai 2013 alle am Abendmahlsgottesdienst teil.

Hierbei war  Gelegenheit einen Rückblick auf die Konfirmandenzeit zu halten und ein großes Lob an die Konfirmanden auszusprechen, die sich nicht nur als Gruppe gefunden hatten, sondern auch einen gemeinsamen und vielfältigen Weg durch die Zeit der Vorbereitung auf ihre Konfirmation gegangen sind.

Sie haben mit der Gemeinde viele Gottesdienste gefeiert und dabei vielfältige Formen der gottesdienstlichen Feier kennengelernt und Gottesdienste selbst gestaltet oder  aktiv daran Anteil gehabt. Sie haben nicht nur Gottesdienste  mit ihren Beiträgen bereichert, sondern auch das Gemeindeleben. Sie haben sich als Teil der Gemeinde erlebt und erfahren, was es bedeutet als Christ heute zu leben in der Gemeinschaft mit Anderen. Sich eingeladen zu fühlen, weil sie die Liturgie kennen, egal wo sie sind… sie sind zuhause.

Sie haben Erfahrungen im Glauben gemacht und bestenfalls erlebt, wie wohltuend und erfrischend, wie befreiend ein Gottesdienst sein kann. Sie konnten etwas mitnehmen in den Sonntag, oder auch für sich in den Alltag. Sie haben sich ein Stück selber dabei kennen gelernt und Fragen an sich selber gestellt. Wer bin ich? Was bin ich? Was kann ich in der Zukunft sein? Was wird mir mein weiterer Lebensweg bringen? Sie haben erfahren, dass sie so von Gott angenommen werden wie sie sind, mit all ihren Stärken und Schwächen, mit all ihren Sorgen und Nöten, die ihnen der Alltag manchmal abverlangt und dass ihnen im Leben immer wieder Menschen begegnen werden, die sie ein Stück ihres Lebensweges begleiten und stärken in ihrem Tun.

Die Geschichte des Zachaäus  im Lukas Evangelium,Kap.19,1-10 erzählt auch von solchen Momenten, erzählt davon, wie dankbar wir sein dürfen, so angenommen zu werden wir sind mit all unseren Schwächen. Wie gut es tut einen liebevollen Blick auf uns zu spüren, wie uns solche Begegnungen verändern, hieran können wir wachsen und gedeihen. In der Feier des Abendmahls sind wir von Gott eingeladen, können ihm hier ganz nah sein und die Liebe spüren, die uns umfängt.

„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“