Herzliche Einladung zu den Adventsandachten

Gerade die Adventszeit ist eine besondere Zeit des Jahres, eine stille Zeit. Es ist die Zeit der Vorfreude und des Wartens auf Weihnachten. Oft ist von der adventlichen Ruhe im vorweihnachtlichen Trubel wenig zu spüren. Dem vollen Terminkalender zum Trotz tut es gut, sich besonders im Advent immer mal wieder eine Auszeit zu gönnen. Die Adventsandachten bieten Raum, die Hektik des Alltags abzulegen, um gemeinsam zur Ruhe zu kommen und Besinnlichkeit zu erleben.

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie zu den Adventsandachten in der Kreuzkirche einladen.

Die Adventsandachten finden jeweils mittwochs statt: 1. Dezember, 08. Dezember, 15. Dezember und 22.12. Beginn ist um 19 Uhr.

Küsterdienst im Gottesdienst

Öffnen Sie die Türen der Kreuzkirche und begleiten Sie die Gottesdienste und Amtshandlungen!

Wir freuen uns über weitere Verstärkung in unserem Team ehrenamtlicher Küster! Schon lange gibt es das Amt des Küsters/der Küsterin. Es ist sehr wichtig für das Leben in der Gemeinde. Die Küster/-innen sorgen für einen ordentlichen äußeren Ablauf des Gottesdienstes, sie übernehmen Aufgaben wie:

  • Kirchentüren öffnen / nach dem Gottesdienst wieder verschließen;
  • Kirchenbesucher begrüßen;
  • Gesangbücher verteilen und wieder einsammeln;
  • Anzünden und Auslöschen der Kerzen;
  • Anschlagen der Liednummern;
  • Bereitstellen des Kollektenkörbchens;
  • Mitwirken beim Gottesdienst (Lesung und Abkündigung), wer gerne möchte;
  • Zählen der Kollekte;
  • Zählen der Gottesdienstteilnahme.

Diese Aufgaben erledigen heute dankenswerterweise ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Vielleicht möchten auch Sie gerne den einen oder anderen Küsterdienst übernehmen. Das würde uns sehr freuen. Wenn Sie Lust haben, ab und zu einen Küsterdienst zu übernehmen, sprechen Sie mit unserem Pfarrer Benjamin Krieg, benjamin.krieg@ekhn.de

Einführungsgottesdienst der neuen Konfirmand*innen

„Eine Wolke voller Zeugen“ – unter diesem Motto haben wir am Sonntag, dem 29. August, den Einführungsgottesdienst unserer neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden gefeiert.

Wir, Pfarrer Benjamin Krieg und Pfarrerin Meike Sohrmann, haben den Gottesdienst gestaltet und durften im Namen der beiden Gemeinden, Kreuz- und Festeburggemeinde, den Konfis gleich eine „Wolke voller Zeugen“, nämlich eine Bibel, als Geschenk überreichen. Wir sind gespannt darauf, diese Wolke nun (oder wie wir es im Gottesdienst genannt haben: die biblische CLOUD) mit den Konfis zu erkunden.

Es werden in diesem Jahr insgesamt 16 Jugendliche sein, die das Konfijahr gemeinsam verbringen und sich so auf ihre Konfirmation vorbreiten. Wir freuen uns schon darauf, diese jungen Menschen kennenzulernen, sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, und wünschen ihnen auch auf diesem Weg nochmal eine gesegnete Zeit.

Pfarrer Benjamin Krieg und Pfarrerin Meike Sohrmann

Konfijahrgang 2020/2021-Mal etwas anders

Spaßig, aufregend, lehrreich, digital – So würden wir Konfirmanden unser Konfijahr beschreiben. „Digital“ ist vielleicht nicht das Adjektiv, das man bei einer Beschreibung der Konfirmation erwartet; allerdings war die letzte Zeit für uns alle eine neue Situation voller Veränderungen. Somit haben auch wir Konfis, wie die meisten anderen, einen großen Teil der Konfizeit digital verbracht. Das Sitzen vor dem Bildschirm hielt uns trotzdem nicht davon ab, der gewohnten Routine der Konfitreffen nachzugehen. Die uns schon als kleine „Tradition“ bekannte eins-bis-zehn-Runde wurde immer gehalten. Da hat jeder von uns erzählt, wie es ihm auf einer Skala von eins bis zehn (1-nicht gut, 10-großartig) geht. Danach haben wir gemeinsam über religiöse Themen gesprochen und an kleinen Projekten gearbeitet. Zum Beispiel haben wir gemeinsam zur Taufe recherchiert und die Ergebnisse auf einer digitalen Tafel zusammengetragen.

Ebenfalls gab es kleine Spiele, wie ein Quiz mit der App „Kahoot“, mit der wir Konfis freundschaftlich um den ersten Platz gerätselt haben. Oder haben wir mit dem Mentimeter zusammen digital Ideen gesammelt. Den digitalen Konfitreff haben wir gemeinsam mit Herrn Krieg, Frau Sohrmann und einem Segen beendet. Ein weiteres Highlight der Konfizeit, das Konfiwochenende, musste auch digital stattfinden. Dennoch gelang es, durch die Vorbereitung der Betreuer ein Gemeinschaftswochenende zu organisieren. Wir haben Disziplinen einer Challenge absolviert, Spiele gespielt und Spaß gehabt. Am zweiten Tag durften wir unseren eigenen Gottesdienst planen, wo wir sehr kreativ sein konnten und auch ein wenig Lampenfieber vor der Vorstellung hatten. Leider kam das soziale Miteinander und das Kennenlernen unserer lieben Mitkonfis durch Corona etwas zu kurz. Trotz allem haben wir auch durch den Konfigottesdienst Dinge für das Leben mitgenommen, wie zum Beispiel vor vielen Leuten zu reden und kirchliche Feste zu verstehen. Alles in allem haben wir wirklich viel gelernt und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.

Wir danken insbesondere dem Pfarrer Herrn Benjamin Krieg und der Pfarrerin Frau Meike Sohrmann für ihre Offenheit und Unterstützung, der Gemeindepädagogin Julie Noltenius und den Betreuern für all ihre Mühen und die schöne Konfizeit trotz der schwierigen Umstände!

von Sophia Dünnebeil, Sophia Busse, Theresa Schmitt

Konfirmation Jahrgang 2020/2021

Hinter den 14 jungen Menschen, die sich am Abend des 29. Mai 2021 zum Abendmahlsgottesdienst vor der Konfirmation in der Festeburgkirche versammelten, lag ein denkwürdiges Konfirmandenjahr:

Zum Beginn, im September 2020, ist es noch möglich gewesen, zwei Treffen in Präsenz stattfinden zu lassen. Danach musste auf Onlinetreffen umgestiegen werden.

Erst wieder zwei Wochen vor der Konfirmation ist es wieder möglich gewesen, sich persönlich im Konfi-Treff zu begegnen. Auch eine gemeinsame Konfi-Fahrt ist nicht möglich gewesen. Als kleinen Ersatz gab es ein Konfi-Wochenende online, welches gemeinsam mit den Konfis aus der Michaelisgemeinde und der Bethaniengemeinde durchgeführt wurde.

Am 29.05.2021 wurde dann der gemeinsame Abendmahlsgottesdienst am Vorabend zur Konfirmation gefeiert. Aufgrund der geltenden Hygienevorgaben konnten die Konfis von zwei weiteren Gottesdienstteilnehmern begleitet werden. Im Gottesdienst wurden zwei Konfirmandinnen von Pfarrerin Meike Sohrmann und Pfarrer Benjamin Krieg getauft. Die Familie einer Konfirmandin gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit.

Am Sonntagmorgen wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden in zwei Gottesdiensten eingesegnet. Die Gottesdienste wurden für die Menschen, die nicht in der Kirche teilnehmen konnten, online übertragen. Dank der Hilfe vieler Menschen vor, in und nach den Gottesdiensten hatten die Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Familien trotz mancher Einschränkung ein feierliches Konfirmationswochenende.

Ihre Konfirmation feierten:

Adrian Wulff, Benjamin Heuschen, Sophia Dünnebeil, Theresa Schmitt, Sophia Busse, Fayo Nure, Sophie Rieh, Apollonia Brandau, Paula Fels, Carolin Moos, Justin Homolka, Lucy Rauhut, Carl Wettlaufer, Lennart Etzel

Neue Antependien

Jeder von Ihnen stand sicher schon einmal an einer Ampel. Und es ist ganz klar, wenn die Ampel rot zeigt, bedeutet es: stehen bleiben. Zeigt die Ampel grün, dürfen wir gehen. Das bringen wir unseren Kindern schon sehr früh bei. Die Ampel ist ein Symbol. Wir leben ständig mit Symbolen; sie erleichtern das Leben, weil sie sichtbares Zeichen für etwas sind, was wir sonst lang und breit erst erklären müssen.

Ein weniger gängiges Beispiel ist die Farbe der Antependien, was übersetzt „Vor-Hang“ bedeutet, den Vor-Hang am Lesepult. In anderen Kirchen hängt das Antependium an der Kanzel, am Altar oder an beiden Orten. Je nach Kirchenjahreszeit ist die Farbe des Antependiums eine andere. Das Kirchenjahr beginnt mit dem 1. Advent und endet mit dem Ewigkeitssonntag.

Am Gottesdienst zu Pfingstsonntag wurden die neuen Antependien für die Kreuzkirche eingeführt. Pfingstsonntag ist einer der wenigen Tage im Kirchenjahr, an denen die Farbe Rot die Farbe des Antependiums ist.

Rot ist die Farbe der Liebe. Sie steht für Energie, Liebe, Feuer, Kraft und Sinnlichkeit; je nach Intensität kann Rot auch als aggressiv wahrgenommen werden, weil sie an Feuer, Blut, hochrote Köpfe usw. erinnert. Im Hebräischen haben die Worte Blut und Rot den gleichen Ursprung. Die Farbe Rot gilt als Medium für Energie und Lebendigkeit. So finde ich es nicht verwunderlich, dass diese energetische Farbe die liturgische Farbe für Pfingsten bzw. für den Heiligen Geist geworden ist. Zumal schon in der Apostelgeschichte (2, 1-4) erzählt wird: „Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

Rot ist die Farbe des Heiligen Geistes. Rot ist die Farbe des Feuers. Rot steht für Pfingsten. Wie es dann weiter gegangen ist mit der Christusgeschichte. Rot wird auch bei der Ordination und bei der Konfirmation aufgelegt. Wenn sozusagen die Fackel des Glaubens an die nächste Generation weitergegeben wird.

Die Farbe Grün ist diejenige, die an den meisten Sonntagen im Kirchenjahr die Farbe des Antependiums bestimmt. An den vielen Sonntagen nach Trinitatis bis zum Ende des Kirchenjahres. Also den gesamten Sommer über. Grün steht für Wachsen und Gedeihen. Und tatsächlich: Das Kirchenjahr greift auch die natürlichen Zeiten auf. Die Bibel erwähnt vor allen Farben Grün: So heißt es in der Schöpfungsgeschichte: Das Land brachte junges Grün hervor. (Gen 1,12). Grün steht für Schöpfung. Für Leben. Psalm 23 malt uns geradezu die grünen Auen vor Augen. Grün hat etwas mit dem Segen Gottes zu tun. Dass er wachsen lässt, oft in der Stille und völlig unaufgeregt. Grün ist ebenso die Farbe der Hoffnung. Hoffnungsvoll sollen wir nach Weihnachten in der Epiphanias-Zeit, in der das Erscheinen des Lichts gefeiert wird, in der Dunkelheit weitergehen. Wir sollen und dürfen hoffen und vertrauen, dass Gott uns ins Licht führen will, auch wenn in der Epiphanias-Zeit, im Januar und Februar, oft noch alles dunkel um uns herum ist.

Dann ist da noch das violette Antependium. Es weist uns auf Einkehr und Umkehr hin. Violett ist eine Mischfarbe aus Rot und Blau. Rot steht dabei für alles Irdische, für Leben, Liebe und Feuer. Blau dagegen steht für den Himmel – Himmelblau – und das Göttliche. Violett ist also die Farbe, in der Himmel und Erde sich berühren. Und so steht Violett für Religiöses im Menschen, für Besinnung und Gebet, für Buße und Umkehr. Sie wird in der Vorbereitungszeit auf die hohen Feste verwendet, in der Advents- und Passionszeit oder am Buß- und Bettag.

Weiß bedeutet Licht. Physikalisch gesehen beinhaltet Licht das gesamte Farbspektrum und symbolisiert somit die ganze Fülle der Herrlichkeit Gottes. Weitere Attribute sind Unschuld, Wahrheit und Ewigkeit. Besonders die großen Christus-Feste Weihnachten und Ostern werden mit Weiß gekennzeichnet. Das Weiß des Antependiums versinnbildlicht Jesus Christus als das „Licht der Welt“. Das weiße Parament – und nicht das schwarze – hängt auch am Ewigkeitssonntag (Totensonntag) als Ausdruck dessen, dass man die Verstorbenen mit Christus verbunden weiß.

Im Zuge der Neugestaltung des Altarraumes im Jahr 2013 wurde auch ein zum Altar passendes Lesepult hergestellt. Der Entwurf sah ein Aufhängen der Antependien direkt am Lesepult vor. Die alten Antependien waren dafür leider nicht geeignet und hingen als provisorische Lösung am Lesepult. Daher hat der Kirchenvorstand letztes Jahr beschlossen, die Textilwerkstatt am Elisabethenstift in Darmstadt mit der Herstellung neuer Antependien zu beauftrage. Und so werden uns diese neuen Antependien von nun an durch das Kirchenjahr geleiten.

Jeder von Ihnen stand sicher schon einmal an einer Ampel. Und es ist ganz klar, wenn die Ampel rot zeigt, bedeutet es: stehen bleiben. Zeigt die Ampel grün, dürfen wir gehen. Das bringen wir unseren Kindern schon sehr früh bei. Die Ampel ist ein Symbol. Wir leben ständig mit Symbolen; sie erleichtern das Leben, weil sie sichtbares Zeichen für etwas sind, was wir sonst lang und breit erst erklären müssen.

Ein weniger gängiges Beispiel ist die Farbe der Antependien, was übersetzt „Vor-Hang“ bedeutet, den Vor-Hang am Lesepult. In anderen Kirchen hängt das Antependium an der Kanzel, am Altar oder an beiden Orten. Je nach Kirchenjahreszeit ist die Farbe des Antependiums eine andere. Das Kirchenjahr beginnt mit dem 1. Advent und endet mit dem Ewigkeitssonntag.

Am Gottesdienst zu Pfingstsonntag wurden die neuen Antependien für die Kreuzkirche eingeführt. Pfingstsonntag ist einer der wenigen Tage im Kirchenjahr, an denen die Farbe Rot die Farbe des Antependiums ist.

Rot ist die Farbe der Liebe. Sie steht für Energie, Liebe, Feuer, Kraft und Sinnlichkeit; je nach Intensität kann Rot auch als aggressiv wahrgenommen werden, weil sie an Feuer, Blut, hochrote Köpfe usw. erinnert. Im Hebräischen haben die Worte Blut und Rot den gleichen Ursprung. Die Farbe Rot gilt als Medium für Energie und Lebendigkeit. So finde ich es nicht verwunderlich, dass diese energetische Farbe die liturgische Farbe für Pfingsten bzw. für den Heiligen Geist geworden ist. Zumal schon in der Apostelgeschichte (2, 1-4) erzählt wird: „Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

Rot ist die Farbe des Heiligen Geistes. Rot ist die Farbe des Feuers. Rot steht für Pfingsten. Wie es dann weiter gegangen ist mit der Christusgeschichte. Rot wird auch bei der Ordination und bei der Konfirmation aufgelegt. Wenn sozusagen die Fackel des Glaubens an die nächste Generation weitergegeben wird.

Die Farbe Grün ist diejenige, die an den meisten Sonntagen im Kirchenjahr die Farbe des Antependiums bestimmt. An den vielen Sonntagen nach Trinitatis bis zum Ende des Kirchenjahres. Also den gesamten Sommer über. Grün steht für Wachsen und Gedeihen. Und tatsächlich: Das Kirchenjahr greift auch die natürlichen Zeiten auf. Die Bibel erwähnt vor allen Farben Grün: So heißt es in der Schöpfungsgeschichte: Das Land brachte junges Grün hervor. (Gen 1,12). Grün steht für Schöpfung. Für Leben. Psalm 23 malt uns geradezu die grünen Auen vor Augen. Grün hat etwas mit dem Segen Gottes zu tun. Dass er wachsen lässt, oft in der Stille und völlig unaufgeregt. Grün ist ebenso die Farbe der Hoffnung. Hoffnungsvoll sollen wir nach Weihnachten in der Epiphanias-Zeit, in der das Erscheinen des Lichts gefeiert wird, in der Dunkelheit weitergehen. Wir sollen und dürfen hoffen und vertrauen, dass Gott uns ins Licht führen will, auch wenn in der Epiphanias-Zeit, im Januar und Februar, oft noch alles dunkel um uns herum ist.

Dann ist da noch das violette Antependium. Es weist uns auf Einkehr und Umkehr hin. Violett ist eine Mischfarbe aus Rot und Blau. Rot steht dabei für alles Irdische, für Leben, Liebe und Feuer. Blau dagegen steht für den Himmel – Himmelblau – und das Göttliche. Violett ist also die Farbe, in der Himmel und Erde sich berühren. Und so steht Violett für Religiöses im Menschen, für Besinnung und Gebet, für Buße und Umkehr. Sie wird in der Vorbereitungszeit auf die hohen Feste verwendet, in der Advents- und Passionszeit oder am Buß- und Bettag.

Weiß bedeutet Licht. Physikalisch gesehen beinhaltet Licht das gesamte Farbspektrum und symbolisiert somit die ganze Fülle der Herrlichkeit Gottes. Weitere Attribute sind Unschuld, Wahrheit und Ewigkeit. Besonders die großen Christus-Feste Weihnachten und Ostern werden mit Weiß gekennzeichnet. Das Weiß des Antependiums versinnbildlicht Jesus Christus als das „Licht der Welt“. Das weiße Parament – und nicht das schwarze – hängt auch am Ewigkeitssonntag (Totensonntag) als Ausdruck dessen, dass man die Verstorbenen mit Christus verbunden weiß.

Im Zuge der Neugestaltung des Altarraumes im Jahr 2013 wurde auch ein zum Altar passendes Lesepult hergestellt. Der Entwurf sah ein Aufhängen der Antependien direkt am Lesepult vor. Die alten Antependien waren dafür leider nicht geeignet und hingen als provisorische Lösung am Lesepult. Daher hat der Kirchenvorstand letztes Jahr beschlossen, die Textilwerkstatt am Elisabethenstift in Darmstadt mit der Herstellung neuer Antependien zu beauftrage. Und so werden uns diese neuen Antependien von nun an durch das Kirchenjahr geleiten.

B. Krieg